Presse-Stimmen zu Anne Bax

 

 

Anne Bax lebt im Ruhrgebiet und arbeitete u.a. als Ausstellungsmacherin.

Ausschnitt aus einem Interview im Schwäbischen Tagblatt:

Sie schreiben über Tupperwareparties, denken über die Frage nach, ob Frisörinnen lesbisch sein können und vieles mehr.

Sie scheinen auch Alltagsforscherin zu sein. Wie wichtig sind Ihnen die profanen Dinge des Alltags?

Ungeheuer wichtig! Ich komme aus dem Ruhrgebiet, außer Alltag haben wir doch nichts. Und wer jemals gezwungen war, dieErotik des Sparschälers zu entdecken, sieht die Welt mit anderen Augen.

Früher waren schreibende Lesben eher nicht so komisch, hat sich da etwas geändert?

Es hat halt ein wenig gedauert, bis wir mit dem Tee trinken, den Trommeln, den Diskussionen und dem Malen mit Körperfarbenfertig waren. Aber jetzt beginnt die Zeit der lachenden Lesben.

Wie setzt sich Ihr Publikum zusammen?

Es ist alles dabei: Lesben, Schwule, Heteros, Heteros, die Sparschäler besitzen, und Schnittmengen aus allen Gruppen.

 

Pressestimmen:

„Endlich gibt‘s mal wieder eine Autorin, die der Leserin nicht jedes Gefühl vordenkt, die auch mal Dinge unausgesprochen stehen lassen kann und die die hohe Kunst des niveau- und gleichzeitig humorvollen Schreibens ihr eigen nennen darf.“ (dykeworld)

 

"Der Erzählband von Anne Bax ist wirklich ungeheuer komisch. […] Virtuose Satzkonstruktionen sind typisch für Anne Bax, die mit „wirklich ungeheuer praktisch“ ihr Talent als lesbische Ironikerin beweist. Eine stilsichere Wortjongleurin […] die Leserin kommt mit 25 Satiren aus dem lesbischen Liebesalltag voll auf ihre Kosten. [...] Die Witzigkeit kennt schon deshalb so gar keine Grenzen, weil sie gerne mehrere Botschaften gleichzeitig transportiert. In der fiktiven Welt von Anne Bax sind lesbische Charaktere mit Humor keine Aliens, sondern Normalzustand. Adieu, Tristesse!“ (Siegessäule)

 

„Mit viel Humor und Absurditäten lässt Anne Bax in diesem Band kaum etwas aus, was das lesbische Dasein kompliziert gestalten könnte. Dabei sind die amüsanten Geschichten gespickt mit bildhaftem Humor.“ (escape)

 

„…flüssig, witzig, charmant.“ (lesbenring-INFO)

 

„Sie beweist in ihren Geschichten ein Argusauge für die Absurditäten des lesbischen Alltagslebens. Sie wirft einen liebevollen Blick auf die großen und kleinen Fehlerchen, die uns alle tagtäglich begleiten. Sie wirft eine charmante Aussicht auf die großen Gefühle, nach denen wir uns alle immer wieder einmal sehnen... Das ganze verpackt Anne Bax in einen Schreibstil, der seinesgleichen sucht. Die Neigung zu mehrfach in sich verschachtelten Sätzen, die bei anderen Autorinnen eher „abtörnt“, gerät aufgrund der Virtuosität im Umgang mit kompliziertesten Wortgebilden zu einer großen Lesefreude.“ (about her)

 

„Wer schon immer wissen wollte, was ein Tupperus interuptus ist, dem sei die erweiterte Neuauflage von Bax’ Kurzgeschichten wärmstens empfohlen. Amüsant ist es, den berühmt-berüchtigten Schachtelsätzen der Autorin zu folgen. Nur häppchenweise konsumiert, eignet sich der Stoff durchaus für den kleinen Lesehunger zwischendurch. Mit aus dem Leben gegriffener Alltagskomik gelingt es Bax, ihre Leserschaft zu fesseln.“ (L.mag)

 

„Es wird geküsst, gelacht, geschluchzt, verliebt, entliebt, getrennt, gelebt… und es darf/kann/muss gelacht werden mal herzhaft über die gelungene Pointen, mal eher leise über den vorgehaltenen Spiegel und ganz oft äußerst vergnügt über den virtuosen Umgang mit der Sprache.“ (Lescriba)