Rafael
Arozarena
konkursbuch
Verlag Claudia Gehrke - PF 1621 - D-72070 Tuebingen Tel . 0049 (0)
7071-78779 und ++66551
Rafael
Arozarena wurde 1923 in Santa Cruz/Teneriffa geboren. Der
berühmte kanarische Autor publizierte Romane, Erzählungen,
Gedichte und Essays. Gemäldeausstellungen. Das Titelbild des
Buchs malte er für uns im Sommer 2009. Er starb in der Nacht vom
28. zum 29.9.2009. Wir sind traurig.
Er konnte diese Neuausgabe seines Buchs nicht mehr sehen.
Im konkursbuch Verlag erschienen von ihm außerdem "Meine
kleinen Dinosaurier" - ein "Bericht", der sich wie ein Krimi liest,
über eine Wanderung durch die Tabaiben-Landschaft mit ihren
vielen winzigen Bewohnern, sowie eine Erzählung über einen
kanarischen Hund und ein Ausschnitt seiner Erzählung "Der Rabe
von Samarine", alle zweisprachig, in "Canarias
- Kanarisches Lesebuch".
Ausführlichere
Bio/Bibliografie
Oktober 2009 erscheint:

Mararía.
Aus dem Spanischen übersetzt und mit einem Nachwort von Gerta
Neuroth. Roman, 256 S., Fadenheftung, Klappenbroschur, 12,-, ISBN
978-3-88769-382-4
Bestellung
MARARÍA ist seit vielen Jahren der Kultroman der Kanarischen
Inseln. In beispielloser Intensität erlebt der Leser die
archaische Vulkanlandschaft, in der sich leidenschaftliche Dramen
zwischen Liebe und Hass abspielen.
Wind, Feuer und Sonne, die archaische Vulkanlandschaft Lanzarotes.
Femés, ein abgelegenes Dorf in den Bergen. Mararía lebt
dort, eine schöne Frau. Sie verschmäht die Burschen aus dem
Dorf. Sie möchte dieser Einsamkeit entfliehen. Ein Affront!
Der Kultroman der kanarischen Inseln!
Ein Mann reist in das einsame Bergdorf. Doch der Lastwagenfahrer, der
ihn mitgenommen hat, will ihn nicht hinfahren, sondern lässt ihn
Kilometer vorher aussteigen. "Dort passieren Dinge", meint er nur. In
der Hitze steigt der Mann in das Dorf. Und erfährt nach und nach
die Geschichte Mararías
Keine Frage: eine solche Frau musste zur Zielscheibe werden! Zum Ziel
von Hass, von Missgunst und Rache. Eine Frau zwischen einem Priester
und einem Buckligen, die einzigen, deren Liebe von Herzen kam. Viele
Männer gab es in Mararías Leben. Doch sie erhörte
nur den, der aus der Fremde kam. Die Burschen aus dem Dorf
verschmähte sie. Natürlich ein Affront, aus dem Unheil
erwuchs.
Der Hintergrund des Dramas: die archaische Vulkanlandschaft
Lanzarotes
Wind, Feuer und Sonne beherrschen den Alltag und verstärken die
Einsamkeit, der Mararía entfliehen möchte, eine
Einsamkeit, die von Hunden, schwarzen Vögeln, grünen
Fliegen und Eidechsen belebt wird.
Immer wieder gab es auf den Kanaren Neuauflagen der spanischen
Ausgabe, obwohl der erste Druck bereits 1973 erfolgte. Mararía
ist zum Mythos geworden,in viele Sprachen übersetzt, vor Kurzem
sogar ins Chinesische. Der Stoff wurde 1998 verfilmt, für die
Bühne bearbeitet und gehört auf den Kanarischen Inseln zur
Schullektüre. Zur Zeit ist eine Vertonung im Gespräch.
Der reisende Leser oder der lesende Reisende wird wissen, woher
Mararía ihren Zauber nimmt, wenn er mit dem Buch in der Hand
die Insel Lanzarote erkundet.
Leseprobe
Nachwort
von Gerta Neuroth
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