Peter Butschkow

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Peter Butschkow in den 70ern und 2017

Geboren 1944 in Cottbus. Aufgewachsen in Berlin (West). Studiert auf privater Kunstschule. Ein Lehrjahr als Bleisetzer. Abgeschlossenes Studium an der Akademie für Grafik, Druck und Werbung in Berlin. Drei Jahre angestellter Grafik-Designer in einer Werbeagentur. Danach acht Jahre als grafischer Freiberufler. 1979 Umzug ins Bergische Land in eine kleine Landkommune. Beginn einer Karriere als Cartoonist, Comiczeichner, Illustrator und Textautor. Veröffentlichungen in Magazinen, Zeitungen, Büchern und Kalendern. 1983 nach Hamburg. Lebt seit 1988 an der nordfriesischen Küste. Dieses Buch ist sein Romandebüt.



Neu Herbst 2017

Peter Butschkow, Rebecca, Roswitha und die wilden Siebziger. Die Geschichte eines Betruges
Roman, Fadenheftung, Klappenbroschur. 384 Seiten, ca. 14,90 Euro, ISBN
978-3-88769-588-0. Erscheint auch als E-Book

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Ein beschwingter Roman über große Gefühle in einer durchgeknallten Zeit. Mit Witz, Ironie und tieferer Bedeutung entwirft der preisgekrönte Cartoonist Peter Butschkow in seinem ersten Roman einen kuriosen Mikrokosmos schräger Typen auf der Suche nach Freiheit, Lust und Liebe. Vor dem Hintergrund eines irrwitzigen Täuschungsmanövers entfaltet sich dabei ein so farbenfrohes wie kurzweiliges Zeitporträt. Dies ist der Debütroman des Autors, der als Cartoonist schon viele Bücher publiziert hat. "Hier hat er ihn in Worte übertragen, diesen besonderen Butschkow-Strich.“ (Tobias Schmidt, Mein Passau). Ein Zeitpanorama in komödiantischer Form der 60er und frühen 1970er Jahre, das weniger vom „Äußeren“, den politischen Ereignissen handelt, sondern von „typischen“ Menschen erzählt und die Atmosphäre hautnah zum Leben erweckt. 

Presse:

Besprechung im Tagesspiegel

Weihnachtsgeschenktipp im Schwäbischen Tagblatt

Flensburger Zeitung

Aus dem Prolog des Autors: „… habe ich einen Roman über eine außerordentliche Zeit geschrieben, in der Ende der Sechzigerjahre eine Generation voll neuer Träume und Visionen von sozialer Gerechtigkeit und hemmungsfreier Liebe radikal an den verstaubten Werten der Alten rüttelte. Die aber standen in einem restlos zertrümmerten Saal und sehnten sich nur nach Frieden und Wohlstand. Die Auswirkungen dieses Konfliktes prägen wohl den Zeitgeist meines Romans, es sind aber vielmehr die Figuren, die Menschen, die Freunde und Bekannten dieser Zeit, die mich als wundervolle und schräge Typen begleitet, bereichert und ergötzt haben und denen ich mit diesem Buch ein kleines, persönliches Denkmal setzen wollte. Um Vorwürfen und rechtlichen Schritten aus dem Wege zu gehen, sind sie geschickt verzeichnet und verstrickt. Solche von ihnen, die mich unverzeihlicherweise schon für immer verlassen haben, mögen mich an der Himmelspforte mit einer Bierdusche erwarten.“


„… das liest sich ja wie Butter! Ich habe angefangen und wollte nicht aufhören …“ (Til Mette)

Die spannend-unterhaltsame Rahmenhandlung hat mit einer "Fake-Autorin" zu tun: Zwei Freunde, Archie und Speck, haben sich aus West-Berlin zurückgezogen und im Bergischen Land, im Dörfchen Rehwinkel, eine Landkommune gegründet. Das Haus ist zugleich Adresse des DAMOUR-Verlages, den Archie, ehemaliger Student, aufgebaut hat. Er verlegt kitschige Liebesromane. Aus Marketinggründen veröffentlicht er seine eigenen Romane unter dem klangvollen Pseudonym „Rebecca C. Creek“, angeblich kanadische Mustangzüchterin mit indianischen Wurzeln. Otter, ein Freund aus Berlin, will ihn besuchen und nimmt unterwegs zwei Tramperinnen mit. Als er zufällig sieht, dass eine von ihnen während der Fahrt ausgerechnet ein Buch von Rebecca C. Creek liest, wittert er seine Chance: Einem kühnen Geistesblitz folgend, schlägt er vor, gemeinsam nach Rehwinkel zu fahren, um die gerade zufällig dort weilende große Autorin persönlich zu treffen. Nun beginnt ein turbulentes Schauspiel ...
„In die Rahmenhandlung eingewoben sind Porträts und Anekdoten über frühere Freunde, Supermarkthändler, Familienerinnerungen. Sie entfalten eine sprachliche Dynamik, die den Lesefluss heiter vorantreibt, man merkt gar nicht, wie die Seiten dahinfliegen, weiß nie, was einen auf den nächsten Seiten erwartet und freut sich von einer Seite auf die nächste.“ (Florian Rogge)

Leseprobe 1

und wenn Sie noch mehr testlesen möchten: Leseprobe 2

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Erste Reaktionen:

Eine ganze Seite zum Buch mit Butschkow-Cartoons und seinem Prolog in Eulenspiegel 10/17 (PDF)


und auf amazon gibt es auch schon gute Leser*innen- Reaktionen:
5,0 von 5 Sternen Butschkow swingt, in Bild und Schrift!
VonAlexander Schmitz am 7. Oktober 2017
Das Schreiben fällt ihm offenkundig ebenso zu wie das Malen, das er als namhafter Cartoonist mit der Genauigkeit des Zeichners betreibt. Peter Butschkows abgedrehte Geschichte um den Miniverleger, seine mythenumflorte Star-Autorin und seine Freunde ist weit mehr als die witzige Farce um einen ziemlich einzigartigen Betrugsfall: ein lässig entwickeltes, weil dialogisch quicklebendiges Road Movie als Sitten- und Sprachabbild der Seventies, geschmackvoll verhängte Autobiografie ohne jede Eitelkeit und beredter Schwenk auf und in die Welt, wie der Cartoonist als Autor sie sieht.
Es swingt, dieses Roman-Debüt, es swingt wie der freche Strich in seinen Bildern. Butschkow schreibt wie gesagt als "Naturtalent", pointiert und, natürlich, prall humorvoll - aber eben auch mit den vielen Unterschwingungen, die einem wohlgeratenen, sprich: "guten" Buch seine Nachhaltigkeit sichern.
 





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AutorInnenverzeichnis

Anne BAX

 

Kali DRISCHE

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