Sigrun Casper

konkursbuch Verlag Claudia Gehrke
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Sigrun Casper

Sigrun Casper wurde 1939 in Kleinmachnow bei Berlin geboren, Ausbildung zur Industrienäherin, ein Jahr Schauspielstudium, Verkäuferin in der Deutschen Bücherstube Ost-Berlin, Flucht. Später Studium Stoffmusterentwurf, dann Pädagogik- und Sonderpädagogikstudium als Deutsch- und Kunstlehrerin, danach arbeitete Sigrun Casper lange als Lehrerin an einer "Sonderschule" (so wurden "Förderschulen" damals genannt)  mit vielen Migrantenkindern in Berlin-Wedding. Sie ist Autorin zahlreicher Romane und Kurzgeschichten für Erwachsene und Jugendliche, erhielt den Walter-Serner-Preis und ihre Jugendbücher wurden nominiert für den Astrid-Lindgren-Preis und den Österreichischen Kinder- und Jugendliteraturpreis.
Sie ist Herausgeberin mehrerer konkursbücher, so der Ausgaben Scham, Familienbande, Liebe, Außenseiter. März 2017 erscheint Nr. 53: Geld

Ihre Bücher, zuletzt erschienen:


Sigrun Casper, Unterbrochene Schienen
Ostwestgeschichten und Momentaufnahmen, 250 S., mit einigen farbigen Abbildungen, 12,90, ISBN 978-3-88769-675-7. Auch als E-Book.

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Die autobiografischen Geschichten handeln aus Sicht des Mädchens Sieglinde vom Krieg, von der Begegnung mit einem Agenten in Ost- und Besuchen bei Tante Tilde in Westberlin; später arbeitet sie in der Deutschen Bücherstube, dorthin kamen Kunden wie Anna Seghers, Helene Weigel, Arnold Zweig und seine Frau, aber auch Schnäppchenjäger aus dem Westen und amerikanische Studenten. Aus Sicht der jungen Erwachsenen wird nun vom überraschenden Mauerbau erzählt, vom Pressecafé und die Geschichte ihrer Flucht. „Wie sich diese Flucht im Detail abgespielt hat, liest sich spannend wie ein Krimi.“ (Tagesspiegel) Es folgen Momentaufnahmen, Sigrun Caspers Westostwestblicke sind voller Selbstironie und sehr unterhaltsam zu lesen, aus der Zeit der Teilung, zum Mauerfall bis in die Gegenwart hinein – in genau beobachteten Details wird Zeitgeschichte lebendig. Auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer berühren diese individuellen Fluchtgeschichten, weil sie zeigen, mit welchem Einfallsreichtum Menschen versuchten, dem real existierenden Sozialismus zu entkommen. Ob beim ersten Versuch, Jahre nach der Flucht, wieder nach Ostberlin einzureisen oder auf einer Reise in die USA oder bei den Schienen mit Blick auf die Grenzbeamten - in genau beobachteten Details wird Zeitgeschichte lebendig. Sieglinde macht sich zum Beispiel Gedanken darüber, was sie anzieht, um nicht als Westtussi vor der Ost-Verwandtschaft zu erscheinen.Unterbrochene Schienen - manche bis heute. Schöne Geschichten, auch unabhängig von runden Daten!

Doris Pareike, Protagonistin der Erzählung „Der Durchbruch“, erlebte den Mauerfall anders als viele andere (für diese Geschichte erhielt die Autorin den Walter-Serner-Preis.). In der Erzählung „Trude“ wird mit einer Biografie in sieben Wochentagen quer durch die Jahrzehnte (von Sieglindes Tante Gertrud) deutsche Geschichte pointiert sichtbar.„Ihre Sprache ist alles andere als wehmütig, sondern ohne Schnörkel und Nostalgie. Casper ruft Erinnerungsbilder wach von Orten, die es heute nicht mehr gibt. Ein Buch, das die kleinen Geschichten der Teilung schildert; und ganz nebenbei eine wunderbare Hommage an die Stadt Berlin ist.“ (Marina Himmer, Main-Echo)  „So, als säße man mittendrin, beschreibt sie auch die weltoffene bunte Atmosphäre im legendären Pressecafé. In den Geschichten werden die Risse und Brüche deutlich, die von der Teilung herrühren. Um Notlügen geht es, um Versteckspiele, um Trotz und Trauer. Auch darum, dass der Westen keineswegs nur golden war. Ihre sensiblen Beobachtungen kleidet die Autorin in klare schöne Sätze.“ (Tagesspiegel)


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Der Wortjongleur
256 S., gebunden mit Lesebändchen, 14,90, ISBN 978-3-88769-573-6. Covermotiv Album Rinaldo Hopf. Auch als E-Book (über Ihre Buchhandlung oder amazon).
 

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Kilian lebt mit seiner Mutter in einem Provinznest im Westdeutschland der fünfziger und sechziger Jahre. Er ist ein uneheliches Kind, ein „Bankert“. In der Schule und im Ort lässt man Mutter und Sohn deutlich spüren, was man von ihnen hält. Sie erfahren Verachtung von allen Seiten. Und dann bemerkt Kilian, dieser freundliche, überaus liebenswerte Junge, der so erstaunlich mit Sprache umgehen kann, auch noch früh, dass er schwul ist. Eines tages macht er sich auf die Suche nach dem unbekannten Vater.


Dieser Roman ist eine fiktive Biografie – aber genauso, wie hier beschrieben, könnten sich die ersten Lebensjahre und Jugend des 2013 verstorbenen Dichters Mario Wirz abgespielt haben. (Die Schriftstellerin Sigrun Casper verband eine langjährige Freundschaft mit dem Dichter.)
Sigrun Casper schildert gekonnt, liebevoll und einfühlsam – manchmal zu Tränen rührend – die Enge und Kleingeistigkeit in der katholischen Provinz der Sechziger aus den Augen des kleinen Kilian, auch, wie seine Mutter versucht, ihm die Welt zu erklären, seine Ausbruchsversuche, seine Träume von einem freieren Leben.
„Wortjongleur“ ist Geschichts- und Zeitstudie, es ist Biografie und Erkundung der Möglichkeiten der deutschen Sprache. Der Roman ist sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche interessant, da Sigrun Casper mit „Wortjongleur“ einen Einblick in das Deutschland der 50er und 60er Jahre und in die Gedankenwelt und Herausforderungen eines vaterlosen Jungen gibt.

Erste Pressestimmen:

„Sensibel berichtet die Autorin  vom Werdegang des Jungen, von der Ablehnung, die seiner Mutter und ihm widerfährt, als "unehelich" noch als Makel galt. Aber auch von der Liebe, diezwischen Mutter und Sohn lebt. Dabei gelingt es der Autorin, gerade in knappen, klaren Sätzen das Wesentliche einzufangen. Für viele!“ (Gabriele Oberhauser-Gutheil, ekz-Bibliotheksservice)
"Der Wortjongleur” ist das berührende Portrait eines starken Mutter-Sohn-Gespanns im Kampf gegen Vorurteile und Vergangenheit. Herzlich, aber nicht kitschig. Empathisch, aber nicht sentimental." Buecherezension.com
„Sie entwickelt intensiv und einfühlsame seine Geschichteals sogenannter "Bankert" in einer unglaublich spießigen  und zeigt, wie seine dichterische Begabung immer mehr zu seinem Mittel wurde, sich in der Welt zu behaupten.“ (Rinaldo Hopf)

 


Leseprobe

Hier ein Blick auf die Vorschauseite


Weitere Bücher:


Zweisamkeit und andere Wortschätzchen
frz. Br., 144 S., mit farbigen Bildern, 10,-, ISBN 3-88769-183-0, März 2004
Kurzgeschichten, Momentaufnahmen und Betrachtungen mit liebevoll amüsiertem Blick: von A bis Z über Typen und Paare, Liebe und Sex. Anders Bumsen Charme Dame Falten Liebemachen Tante Schätzchen Johannes Mann Typ Zweisamkeit u.v.a. Das ideale Geschenk für eine/n PartnerIn. Irgendwo finden Sie sich und ihn/sie sicher wieder, ob als „Dame", „Tante", „Querkopf" oder „Schätzchen

"Es war ein großes Geheimnis um Es machen, Es machen brachte mich zum Kichern und Weggucken, obwohl ich nichts gesehen hatte, wovon ich hätte weggucken müssen, wenn ich versuchte, an Es machen zu denken..."
"Als meine Mutter meinte, mich aufklären zu müssen, verriet sie mir unter anderem, dass manche Männer regelrecht tierisch seien. Sie wollte ihre heranwachsende Tochter vor der bloßen Gier warnen, aber ihre Stimme klang übertrieben, irgendwie erregt. Tierisch! Ich hab's noch im Ohr..."

Leseprobe: Falten

Leseprobe: Die Japaner machen Es mit Stühlen

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Zeitlos dein Lächen. Erotische Gedichte.
mit Bildern, 7,90, ISBN 978-3-88768-755-6
Ihre Gedichte trägt sie auf unseren erotischen Nächten "Love Bites" vor, und immer wieder wurden wir gefragt: "Wo gibt es diese Gedichte?"
HIER!

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Katzensong

An meiner Tür hör ich ein lautes Kratzen
Als ich sie öffne, steht ein Kater dran
Dem sag ich gleich, ich hab was gegen Katzen
Bin keine Katze, schnurrt er nur, ich bin ein Mann

Geh weg, komm her
will nichts, will mehr

Er tritt herein und streicht mir um die Beine
Kaum seufze ich, springt er mir auf den Schoß
macht einen Buckel, Mätzchen macht er keine
Lässt sich nicht kraulen, krallt mich Stoß um Stoß

Geh weg, komm her
will nichts, will mehr

Und eh ich mich verseh, bin ich die Katze
Miaue laut und streck die Pfoten aus
Er aber springt mit einem langen Satze
von mir herunter satt aus meinem Haus

Geh weg, komm her
will nichts, will mehr

Und wenn ich's wieder bei mir kratzen höre
Und einen Buckel mach und schreie: Nein!
Schmeichelt er mir, bis ich mich nicht mehr wehre
Ich lass ihn jedes Mal zum letzten Mal herein

Geh weg, komm her
will nichts, will mehr


Die Japaner machen es mit Stühlen
Hörbuch, eotische und poetische Geschichten, sinnlich vorgelesen von der Autorin, mit hinzukomponierten Tönen "Ihr gelingt es, an der Imagination zu zündeln. Mit Witz und Weisheit greift sie nach erotischen Welten im Kopf." (Badische Zeitung)". 12,90 Euro.
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Leseprobe
Hörprobe: Sex oder Stil





Schultage 128 S., Klappenbroschur, Euro 8,-  ISBN 978-3-88769-650-4
Erscheint auch als E-Book

Geschichten aus dem Alltag einer Lehrerin an einer Schule mit vielen Migrantenkindern. Nah am Leben erzählt die Autorin von paradoxen Situationen und Zweifeln, von Mut und Elan; in manchen Texten schreibt sie auch aus Schülersicht.
Drama, Tragik, Komik und Herzerwärmendes entspringen der Realität; die Geschichten und Beobachtungen lassen sich auch als berührende Sozialreportagen lesen. Sigrun Casper arbeitete selbst knapp 20 Jahre lang als Lehrerin an einer Sonder-/Förderschule, in der fast ausschließlich Migrantenkinder unterrichtet wurden.

„Wirklich gut beobachtet und aus dem Herzen gesprochen. Ich würde das Buch meiner Tochter schenken, die Grundschullehrerin ist.“ (Gerd Wagner, Büro für Bücher)
„Ihre sensiblen Beobachtungen kleidet die Autorin in klare schöne Sätze.“
(Tagesspiegel)

Zu den einzelnen Geschichten: Yilmaz verwandelt die Klasse während des Kunstunterrichts in eine Band tobender Schlagzeuger.
Fadime möchte in ihre alte Klasse zurück. Und weg von ihrer Familie. Am liebsten wäre sie ein Junge.
Rainer verlässt mitten in der Stunde wütend den Klassenraum, weil Lehrerin Frau Sonntag seinen Aufsatz nicht wahrnimmt, und beginnt eine Schlägerei. In „Herz über Schuss“ beschreibt die Lehrerin sich selbst in ihren einander widersprechenden Gefühlen.
Weint sie, weil Benno sie geärgert hat, oder warum weint sie?
„Wunder geschehen nicht an der Förderschule, nicht an irgendeiner Schule, nicht im Leben. Aber Lernprozesse geschehen, und sie geschehen oft auf Arten und Weisen, die in Lehrplänen nicht vorgesehen sind.“

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Pressestimmen

Leseprobe




Ars incognita. Bilder und Gedanken zur Kunst
96 S., viele farbige Bilder, Katalogformat, 15,-, ISBN 978-3-88769-787-7


Das Buch ähnelt einem Ausstellungskatalog, ist aber keine Dokumentation einer an einen bestimmten Raum gebundenen Ausstellung. Die Adresse der Bilder und Objekte ist die Welt, unsere Umwelt, in der wir alle, mit mehr oder weniger offenen Augen, unsere Wege gehen.
Die Bilder in diesem Buch sind keine Abbildungen von Arbeiten Bildender Künstlerinnen und Künstler.
Was Sie hier sehen, bleibt anonym; es ergab sich oder entstand aus den Naturtalenten der Zeit, des Zufalls, des Zerfalls. Ars incognita. Entdeckungen von Augenmenschen, Wahrnehmungen, die ein scheinbar zufälliger Augenblick ermöglichte und die spontan fotografisch festgehalten wurden Bilder einerseits und Anmerkungen bzw. Gedanken zur Kunst andererseits sind in ihrer Zusammenstellung und Abwechslung nicht dazu vorgesehen, sich gegenseitig zu illustrieren. Im gestalteten Wechsel von Bild und Text entsteht eine wechselseitige Ergänzung. So wie dieses Buch eine Auswahl fotografierter Fundstücke zeigt, finden darin auch Sigrun Caspers Gedanken zur Kunst ihren Platz, Entdeckungen beim Nachdenken, die als Anmerkungen oder Randbemerkungen auf ihre Weise zu den Abbildungen passen.
Ausgelöst wurde das Nachdenken über Kunst von der schon eine Weile  schwelenden Ahnung, die Bildende Kunst lasse sich mehr und mehr in den Dienst bestimmter Interessen drücken, zugleich aber auch von der gegenläufigen Hoffnungserkenntnis, es bleibe der Kunst und ihren Schöpferinnen und Schöpfern immer noch genug Eigensubstanz, die sich dem gierigen und diktatorischen Vermarktungswahn entgegenstellt. Die anonymen, von der Autorin in den Kosmos der Kunst aufgenommenen Werke sind und bleiben dem Geschäft und seinen Gefahren entzogen.

   





Sigrun Casper, MännerGeschichten
256 S., Klappenbroschur mit Fadenheftung, 9,90, ISBN 978-3-88769-732-7
Kurztext: 12 Erzählungen über Liebe, erste Male, über die Träume von Jungen, über Momente, in denen sich Romane abspielen.Sigrun Casper ist ihren männlichen Figuren sehr nah. Es gibt Momente im Leben, in denen sich ein Roman abspielt. Die Autorin schreibt aus männlicher Perspektive.

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Eine ganze Liebesgeschichte, eine dramatische Begegnung, ein Wendepunkt. Davon handeln die zwölf Erzählungen. Ein Mann erfährt, dass seine Freundin, vor deren Nähe er oft geflohen war, ein Kind von ihm bekommt. Ein anderer Mann hofft auf Sex mit einer neuen Bekannten und bereitet sich vor. Einer wird gewalttätig und flieht. Einer liebt Männer und hat eine Begegnung auf der Straße. Einer schläft das erste Mal mit einem Mädchen. Einer lässt sein Liebesleben Revue passieren, während seine Frau schläft. Ein seltsamer Nachbar. Eine Nacht vor einer Hochzeit. Ein Junge macht sich Gedanken über Hühner und Gott. Ein anderer schwärmt - aber nicht für das schönste Mädchen aus der Klasse …
Sigrun Casper beobachtet genau, schreibt aus der Innenperspektive, die Männer sind ihr nah, Spiegelbild. „Mami, woher weißt du das?!", fragte ihr Sohn, nachdem sie ihm eine der Geschichten vorgelesen hatte.

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Eine andere Katze. Roman. 160 S., gebunden, mit Illustrationen, 12,90.
Sie wird geboren, lebt auf einem Haufen zerknüllter Papiere, bis sich der Besitzer von den kleinen Katzen trennt. Sie kommt zu einer Frau, die sie jede Nacht auf dem Dachboden einsperrt. Dort ist sie nicht alleine... Mäuse warten begierig, dass sie endlich wieder gejagt werden. Das aufregende Spiel fehlt ihnen. Doch diese Katze will nicht jagen ...
Die Autorin vermenschlicht nicht, verniedlicht nicht... Spannend wie ein subtil-psychologischer Krimi.
"Eine poetische Parabel über Norm und Andersartigkeit, über Gesellschaft und Individualität ... und einfach eine bezaubernde Geschichte über eine nonkonforme Katze, die sich nicht für das Jagen von Mäusen interessiert, was die Mäuse sehr erbittert... „Ich habe mich sofort in die pazifistische Katze verliebt" (Mario Wirz, ND)

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Salz und Schmetterling.
Roman, geb., Eur 12,90 ISBN 3-88769-192-X, März 2002
Eine Frau reist auf ein Poesiefestival zum Thema Liebe. Sie versteht kaum einen der in verschiedenen fremden Sprachen vorgetragenen Texte, doch reißt die Atmosphäre sie in eine Liebesgeschichte, die einer anderen aus ihrer Vergangenheit zu gleichen scheint...

Kurze Leseprobe:
T. geht neben mir zum Hotel. Sekundenlang bleiben wir stumm im Laternenlicht voreinander stehen. T. küsst meine rechte Hand, dreht sich um und geht nach Hause. Wenn du den Handkuss nicht gewöhnt bist, kommst du dir wie eine Königin vor. Ich stolziere ins Hotel, zu den anderen.
Seitdem bringt mich der Mann dazu, auf meiner Hand auf einmal eine zarte Leere zu fühlen, auch in den Händen.

Pressestimme: „Eine zarte Liebesgeschichte in poetisch-kraftvoller Sprache, mit vielen Fragen und Träumen für alle, die in sie eintauchen..."(Fränkische Ztg.)
„ ...wie herzhaft, echt, unsentimental und staunend verliebt sie durch die wenigen Tage ihres Aufenthaltes dort wirbelt, daran teilzuhaben ist erfrischend, Jungbrunnen pur ... Ein Sommerbuch über den Herbst des Lebens. In jeder Jahreszeit zu lesen." (Anne Dessau, Ossietzky)



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Bleib, Vogel
Liebes-Geschichten, gebunden,Eur 12,90, ISBN 3-88769-159-8
Wie passiert es, daß ein Knistern sich fortsetzt in eine Begegnung … Gewagte Schritte durch nahezu unmerkliche oder gewaltige Widerstände hindurch … poetisch, manchmal komisch, manchmal traurig, immer spannend und mit psychologischer Raffinesse erzählt. Wie geht es los mit der Lust? "Fragmente des Begehrens, Momentaufnahmen der Lust, die schnelle Prosa der Zärtlichkeit, die sich auf unsere Haut geschrieben hat."(Mario Wirz)

Pressestimmen:"Vergnügt und verwegen betritt die Autorin Welten im Kopf, die mit Witz und Weisheit nach Erotik greifen." (Badische Zeitung, 19.11.2001)

“Sensibel-sinnlichen Geschichten... Das sind schöne Erzählungen über das Erwachen der Sexualität, die Suche nach dem Ewigweiblichen und der Erhabenheit von Brüsten …ein warmes Prickeln, das lächeln macht” (Die Welt) "Caspers erotische Geschichten führen Frauen als Akteurinnen zwischen Freiheits- und Glücksanspruch vor... Die Autorin wirft ihre Figuren nicht auf zu selbstgefälligen Abziehbildern des beziehungsfreien Singlemarktes. Sie lässt sie verstrickt, sehnsüchtig, hoffend... "(taz)

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Handschrift eines Mordes
Roman, 240 S., gebunden,6,95, ISBN 978-3-88769-146-2
Wer kennt nicht die Situation in einer Beziehung zu kleben, und, obwohl es für Außenstehende und auch für einen selbst unverständlich scheint, sich nicht losreißen zu können, sondern immer tiefer in einem Sumpf zu versinken …

Angelika erzählt ihre Liebes- und Hassgeschichte mit Lorenz und seiner Frau Josepha. Als Lorenz ihr bekennt, er sei verheiratet und liebe seine Frau, obwohl sie “wie Geschwister” miteinander leben, zieht die Geliebte nicht den Schlussstrich. Sie lässt sich auf das verhängnisvolle Spiel ein, in das Lorenz und Josepha sie verstricken. Sie ist von Beruf Gerichtsreporterin und parallel zu ihren Reportagen notiert sie ihre eigene Geschichte.

Wie die Autorin diese Konstellation unter das Mikroskop legt, ist ungeheuer spannend. Ein raffinierter psychologischer Roman, der zugleich unterhaltsam ist. Er enthält Elemente beliebter "Unterhaltungs"-Genres wie Krimi, Lovestory, Gerichtsdrama; genauso wie alle Bausteine “großer Literatur”.

Als Gerichtsreporterin für eine Wochenzeitung hat Angelika Arnst jahrelang über Verbrechen Berichte geschrieben. Nun spürt sie ihrer eigenen Tat nach. Sie wünscht sich, Egon Wecho, ihr Redakteur, Auftraggeber und verehrter Freund, möge ihre Reportage lesen. Der scharfzüngige, gemütreiche, unbestechliche Wecho ist Angelikas innerer Adressat.

Ebenso spannend und unaufdringlich eingewoben in die Haupthandlung sind die Gerichtsreportagen, an denen sie in der Zeit arbeitet. Geschichten über eine verzweifelte Mutter, die ihr neugeborenes Kind ausgesetzt hat, über einen Jungen, der seinen Vater erschoss, und einen Mann, der völlig unverständlich aus einer scheinbar glücklichen Situation heraus seine Frau erwürgt hat. In all diesen Geschichten geht es um Liebe, um fehlende Liebe, oder um diesen klebrigen Sumpf von Beziehungen. In diesem Buch werden keine spektakulären Gewaltszenen erzählt, sondern die kleinen und jedem bekannten Dinge, die nahezu unmerklich manchmal dahin führen, diese eine, schreckliche Grenze zu übertreten.

“ Ein raffinierter psychologischer Roman … zugleich Krimi, Liebesgeschichte und Gerichtsdrama” (Mario Wirz, ND)

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Weitere Pressestimmen

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AutorInnenverzeichnis

Annette Berr

Dagmar Fedderke

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