Wolfram Frank

konkursbuch Verlag Claudia Gehrke
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Wolfram Frank, geb. 1953 bei Lörrach, Theaterregisseur und Publizist. Engagements u.a. am Basler Theater, Schauspielhaus Zürich, Landestheater Tübingen; seit 1993 überwiegend Projekte mit der eigenen Gruppe IN SITU (Chur/Zürich)


Der Ent-Wortete.
Gedichte, Klappenbroschur, 8,-, SBN 978-3-88769-649-8

ascher-mittwoch der silben
ramadan der staben
endlich
    sabbat der ver-krümmten zungen


"Es gibt hierzulande kaum noch Intellektuelle, die sich trotz zunehmender Ungefragtheit dermassen öffentlich dem Zeitgeist widersetzen. Wolfram Frank, Regisseur des Churer Theaterensembles In situ, welches sich mittlerweile Theater Acéphale nennt, schöpft seine Produktivität aus einem tiefsitzenden kultur- und gesellschaftskritischen Furor. Als Autor spielt Frank brillant auf mehreren Klaviaturen."
Adrian Riklin, WOZ 
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Wolfram Frank, Lysis. Gedichte und Essays

288 Seiten, Klappenbroschur, Bilder von Gaudenz Signorell, 14,90, ISBN 978-3-88769-940-6

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„Lysis“ ist der Name einer Figur aus dem Dialog Lysis von Platon, in dem es um Liebe und Freundschaft geht. Weitere Wortbedeutungen sind Auflösung oder das langsame Abklingen einer Krankheit. Die Texte des Schweizer Theatermachers handeln von Freundschaft, Melancholie, Psychiatrie, Krankheit, Pornografie und Rausch … s/w-Bilder des Künstlers Gaudenz Signorell aus dem Zyklus l‘Anima unterbrechen und erweitern die Texte.

„Die Texte wanken zwischen klaren, ruhigen, beschreibenden Tönen, aus denen nüchterne Anklagen herausklingen, und komplexen Kompositionen mit philosophischem Unterbau (Ursina Trautmann, Südostschweiz)

 



Die vierte Erinnerung.

kein zug. nirgendwo

ISBN 978-3-88769-742-6, 192 S., 15,-

Stücke, Polemiken, Essays, Bilder rund um die provokant revoltierenden Produktionen des Theaters IN SITU Chur. Bilder von Joachim Dierauer.

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Weitere Bücher

Der Name des Sterns aber ist Wermut
Gedichte, 7,- Euro, mit zwei Zeichnungen
ISBN 978-3-88769-747-4

in der nacht
flieht dein leib
aus meinem
der totenvogel
singt
ihn heraus

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Beverin Ménilmontant Seewis
224 Seiten, Euro 12,90, ISBN 978-3-88769-743-3

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Zwei Klinikaufenthalte in Graubünden, Beverin-( Alkokolentzug) und Seewis
(Herz-Rehabilitationszentrum) bilden - kontrastiert mit Aufzeichnungen aus dem Pariser Quartier Ménilmontant - gleichsam die Seitenflügel, Flanken dieses Textes, der das Verhältnis (das gegenseitige 'Halten') von Gesundheit und Krankheit zu umkreisen , umspielen versucht und sich als ganzer an die Struktur desIsenheimer- Altars, ein Retabel aus drei Schauseiten, von Mathias Grünewald anlehnt. Dieser wurde um 1500 von den Mönchen des dortigen Antoniter-Klosters in Auftrag gegeben, die ein Spital für die am IGNIS SACER, dem "Antonius-Feuer" Erkrankten, aber auch Pestkranke, "Tollsüchtige" etc.führten Entstanden ist ein Text, der bewusst gattungslos, 'staatenlos' ist und Prosa, Essay, Tagebuch-Notate miteinander verklammert.

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Pressestimmen:
"Es ist diese Dynamik von Rausch und Ernüchterung, die den Text so dringlich macht. Frank gelingen haarscharfe Analysen des klinischen Betriebs, filmreife Szenen ... Frank begibt sich also hinein in die Scheiße, mitsamt dem Körper - und ist gleichzeitig Beobachter. Der Autor, der mit gezücktem Notizblock durch das Feuer geht. Ein "Scheintoter", der sich unsichtbar macht und so einen unbefangenen Blick gewinnt ... Hier wird nicht über Krankheit habilitiert; da begibt sich einer in die Krankheit … ein intensives Stück Literatur: den luziden Erfahrungsbericht einer existenziellen Krise." (WOZ)
„Frank, der streitbare Theaterregisseur, gibt sich mit dem Text jene Blösse, in der Menschliches fern von Fussnagellack, Esoterikschund und auch der Psychotherapie begreifbar wird. Damit schafft er wirkliche Literatur, in einer Spanne von Engagement und Absurdität, die so wenig etikettierbar scheint wie ein Mensch diagnostizierbar." (Bündner Tagblatt)


Rosamunde
132 Seiten, Broschiert, ISBN 978-3-88769-744-0, Euro 12,-
Musik öffnet Bereiche unseres Denkens, die wir schon für verschüttet hielten. Wie so oft beginnt alles mit einem Lied: Schuberts Rosamunde Ouvertüre. Diese Melodie entwickelt sich zur Pforte in Wolfram Franks bildgewaltiges Gedächtnis. Kritisch hinterfragend, dramatisch, persönlich, detailliert und sprachgewaltig erforscht er eigene und kollektive Erinnerungen: an die Kindheit, die Grossmutter, ihr Photoalbum, seinen Bücherschrank; die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, die Konzentrationslager, Beethoven, Nero, die Leidensgeschichte Christi, die Posaunen von Jericho, Moses am roten Meer.

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Das Unfassbare
80 S., Klappenbr.,978-3-88769-745-7, Euro10,-
Ein Mann wird von einer Frau verlassen: Der Kurzroman, der auch als Prosagedicht gelesen werden kann, nähert sich dem Begriff, der Dimension des UNFASSBAREN über die Beschreibung des traumatischen Bruchs der Liebesbeziehung des Protagonisten und - in paralleler Montage - der Eroberung des mehrere hunderttausend starken Aztekenheers durch Cortez und 513 spanische Soldaten in den Jahren 1519-21

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Karen-Susan Fessel

Olive Feuerbach