Wolfram Frank
konkursbuch
Verlag Claudia Gehrke
PF 1621 - D-72006 Tuebingen, Tel. 0049(0) 7071 66551,
Mail:
office@konkursbuch.com
Wolfram Frank, geb. 1953 bei Lörrach, ist Theaterregisseur und
Publizist. Engagements u.a. am Basler Theater, Schauspielhaus
Zürich, Landestheater Tübingen; seit 1993 überwiegend
Projekte mit der eigenen Gruppe IN SITU (Chur/Zürich).
Neu September 2011.

Der Name des Sterns aber ist Wermut
Gedichte, 7,- Euro, mit zwei Zeichnungen
ISBN 978-3-88769-747-4
in der nacht
flieht dein leib
aus meinem
der totenvogel
singt
ihn heraus

Beverin Ménilmontant Seewis
224 Seiten, Euro 12,90, ISBN 978-3-88769-743-3
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Zwei Klinikaufenthalte in Graubünden, Beverin-( Alkokolentzug)
und Seewis
(Herz-Rehabilitationszentrum) bilden - kontrastiert mit
Aufzeichnungen aus dem Pariser Quartier Ménilmontant -
gleichsam die Seitenflügel, Flanken dieses Textes, der das
Verhältnis (das gegenseitige 'Halten') von Gesundheit und
Krankheit zu umkreisen , umspielen versucht und sich als ganzer an
die Struktur desIsenheimer- Altars, ein Retabel aus drei Schauseiten,
von Mathias Grünewald anlehnt. Dieser wurde um 1500 von den
Mönchen des dortigen Antoniter-Klosters in Auftrag gegeben, die
ein Spital für die am IGNIS SACER, dem "Antonius-Feuer"
Erkrankten, aber auch Pestkranke, "Tollsüchtige"
etc.führten Entstanden ist ein Text, der bewusst gattungslos,
'staatenlos' ist und Prosa, Essay, Tagebuch-Notate miteinander
verklammert.
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Pressestimmen:
"Es ist diese Dynamik von Rausch und Ernüchterung, die den Text
so dringlich macht. Frank gelingen haarscharfe Analysen des
klinischen Betriebs, filmreife Szenen ... Frank begibt sich also
hinein in die Scheiße, mitsamt dem Körper - und ist
gleichzeitig Beobachter. Der Autor, der mit gezücktem Notizblock
durch das Feuer geht. Ein "Scheintoter", der sich unsichtbar macht
und so einen unbefangenen Blick gewinnt ... Hier wird nicht über
Krankheit habilitiert; da begibt sich einer in die Krankheit
ein intensives Stück Literatur: den luziden Erfahrungsbericht
einer existenziellen Krise." (WOZ)
Frank, der streitbare Theaterregisseur, gibt sich mit dem Text
jene Blösse, in der Menschliches fern von Fussnagellack,
Esoterikschund und auch der Psychotherapie begreifbar wird. Damit
schafft er wirkliche Literatur, in einer Spanne von Engagement und
Absurdität, die so wenig etikettierbar scheint wie ein Mensch
diagnostizierbar." (Bündner Tagblatt)

Rosamunde
132 Seiten, Broschiert, ISBN 978-3-88769-744-0, Euro 12,-
Musik öffnet Bereiche unseres Denkens, die wir schon
für verschüttet hielten. Wie so oft beginnt alles mit einem
Lied: Schuberts Rosamunde Ouvertüre. Diese Melodie entwickelt
sich zur Pforte in Wolfram Franks bildgewaltiges Gedächtnis.
Kritisch hinterfragend, dramatisch, persönlich, detailliert und
sprachgewaltig erforscht er eigene und kollektive Erinnerungen: an
die Kindheit, die Grossmutter, ihr Photoalbum, seinen
Bücherschrank; die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, die
Konzentrationslager, Beethoven, Nero, die Leidensgeschichte Christi,
die Posaunen von Jericho, Moses am roten Meer.
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Das Unfassbare
80 S., Klappenbr.,978-3-88769-745-7, Euro10,-
Ein Mann wird von einer Frau verlassen: Der Kurzroman, der auch
als Prosagedicht gelesen werden kann, nähert sich dem Begriff,
der Dimension des UNFASSBAREN über die Beschreibung des
traumatischen Bruchs der Liebesbeziehung des Protagonisten und - in
paralleler Montage - der Eroberung des mehrere hunderttausend starken
Aztekenheers durch Cortez und 513 spanische Soldaten in den Jahren
1519-21
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