Elisabeth Göbel



* geboren 1939 in Kleinmachnow, 1961 Flucht nach Westberlin. Studium Anglistik, Slawistik, Publizistik. Danach freiberufliche journalistische Tätigkeit für Tages- und Wochenzeitungen (Die Zeit, Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, Frankfurter Rundschau, Tagesspiegel, Wochenpost u.a.) mit kulturellen und touristischen Themen; Reiseprosa, Berichte, Glossen, Satire. Beiträge für Rundfunksender (SFB und Bayerischer Rundfunk). Erzählungen, Kurzgeschichten und Lyrik in Anthologien veröffentlicht (u.a. bei Beltz, Piper, Ullstein). Ich blicke in den Spiegel: Dokumentation über das autobiographische Schreiben in Frauengruppen (Frauen-Culture-Projekt FUTURA Berlin 1998). Polonia, du Schöne. Reisebilder zwischen Oder und Weichsel Berlin 1999. Preisträgerin in Bertelsmann-Erzähl-Wettbewerben. sowie andere Preise und Auszeichnungen (u.a. vom Ostdeutschen Kulturrat 1990 und der GEDOK Rhein-Main-Taunus 1995). Leitung von Workshops und Schreibgruppen sowie eines Lese-Salons für „Schubladenexperten. Ihr erster Roman "Die Kurgänger" erschien soeben:


Die Kurgänger. Roman, 1. Auflage November 2002, gebunden, ¤ 12,90, ISBN 3-88769-195-4.
Johanna fährt mit ihrem Mann für vier Wochen zur Kur. Ein Paar, dem man die Dauer seiner Beziehung ansieht... Die Begegnung mit ihrem Masseur erweckt Johanna aus ihrer Routine: Jemand berührt sie, nicht ihr Mann Hans-Ludwig, nein, ein fremder Mann. Unerhörte Wünsche brodeln... neue, alte Gefühle kommen in ihr hoch: Die Scham für den nicht mehr ganz jungen Körper, das Knistern zwischen ihr und einem Mann &endash; eine Art... Verliebtsein? Aber auch Hans-Ludwig begibt sich auf „Abwege"... Die Autorin führt den Leser in die Gedankenwelt der beiden Akteure, wobei sie es versteht zwischen ihren Welten hin und her zu springen und feine Unterschiede darzustellen. Der Roman ist keine schwülstige Liebesgeschichte, die über den Umweg umwälzender Beziehungswirren zu einem Ende führt, an dem jeder bekommt, wonach er sich immer sehnte. Nein, er beschreibt mitreißend und mit feiner Ironie ein ganz „normales" Paar in den mittleren Jahren, das sich mit seiner Situation, mit seinem Alter und mit den damit verbundenen Gefühlen und Problemen auseinandersetzt... erzählt mit einem liebevollen Blick für Details...

eine erste Pressestimme:
"Elisabeth Göbel widmet den Roman dem Innenleben und den unaussprechlichen Wünschen ihrer Protagonisten...Ihre unaufgeregte sachliche, manchmal sanft irnonische Sprache passt gut zu ihren Charakteren... der Wortwechsel im Heublumenbad oder in de rMassagepraxis sind Situationskomik pur - gerade weil sie so aus dem Leben gegriffen sind..."(Reutlinger Generalanzeiger, 20.1.2003)

 

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AutorInnenverzeichnis

Karen-Susan Fessel

Gerda Edelweiss Grossmann

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