MEIN SCHWULES AUGE 4
Das Jahrbuch der schwulen Erotik
296 Seiten, Fadenheftung, Format 21 x 14,8, ISBN
978-3-88769-394-7,
15,50, im Abo 12,-
Herausgegeben von Rinaldo Hopf und Axel Schock
Malerei, Zeichnungen und Fotografien von über 30 internationalen Künstlern, u. a. von
Alexis W, Greg Day, Rinaldo
Hopf, Pascual Jordan, Martin E. Kautter, Edward Lucie-Smith, Bas Meerman, Slava
Mogutin, Muskboy, Roger Payne, Walter Pfeiffer, Ohm Phanphiroj, Jan
Schüler und Spritzz.com
Kurzgeschichten, Essays, Lyrik, Glossen u. a. von
Friedrich Kröhnke, Mario Wirz, Georg Etscheit, Peter Hofmann, Florian Mildenberger, Egbert Hörmann, René Oltmanns, Jörg Litwinschuh, Michael Prenner, Simon Froehling, Ulli Lohr und Michael Sollorz.
Das erotische Jahrbuches Mein schwules Auge versammelt auch in seiner vierten Folge erneut künstlerische und sexuelle Abenteurer und Exoten jeder Couleur, darunter wieder viele neue Talente neben solchen, die sich in der Kunst- und Literaturszene längst einen Namen gemacht haben.
Bei der Auswahl der Künstler und Bildbeiträge haben die Herausgeber den Blick über Europa hinaus auf neue, ungewöhnliche Ausdrucksformen gerichtet und insbesondere nach jungen oder in Deutschland bisher weniger bekannten Künstlern Ausschau gehalten, die sich abseits des gefälligen und damit auch schnell langweilenden Mainstream bewegen. Künstler, die in ihren Werken der schwulen Identität, Liebe, Lust und Sexualität sowohl inhaltlich als auch formal individuellen Ausdruck verleihen. Fündig wurde man in der Karibik, auf Teneriffa, in Spanien, Thailand und China, in New York und Zürich, und natürlich auch in Hamburg, Frankfurt, Berlin wie in der deutschen Provinz.
Den aktuellen künstlerischen und gesellschaftlichen Strömungen werden mehrere Positionen aus der Aufbruchsphase der Schwulenemanzipation in den 60er und 70er Jahren gegenübergestellt, um im Kontrast den heutigen Stand der Entwicklung zu verdeutlichen. So etwa durch eine Serie höchst origineller erotischer Fotos jener Dekaden aus der Sammlung des Schwulen Museums Berlin.
Eine ähnliche Bandbreite findet sich auch in den für diesen Band ausgewählten Texten: exklusive Erstveröffentlichungen wie ein Auszug aus dem entstehenden neuen Roman von Christoph Geiser, Erzählungen renommierter Autoren wie Peter Hofmann, Mario Wirz und Michael Sollorz finden sich eben darunter wie Debüts neuentdeckter Talente.
Schwerpunkte der vielseitigen Beiträge sind unter anderem die kritische Auseinandersetzung mit dem in der Szene vorherrschenden Körperkult sowie Beziehungen in den unterschiedlichsten Ausprägungen – von der platonischen Freundschaft, über One-Night-Stands, Sex-Beziehungen und Lebenspartnerschaften mitsamt ihren Freuden, Problemen und Besonderheiten.
Essays und Reportagen wiederum beleuchten aus historischer, satirischer und journalistischer Sicht in Momentaufnahmen das schwulen Sexleben: Georg Etscheit kennt die Sorgen von Paaren mit Hunden, Uli Meyer erkundet Transgender-Pornos, Florian Mildenberger kennt Tücken bei Tattoos, Alkis Vlassakakis erinnert an die Klappenkultur, Egbert Hörmann liefert eine Hommage an den Arsch und Axel Schock beschäftigt sich mit der Angst der Heteros vor dem schwulen Analverkehr.
Mein schwules Auge 4
Herausgegeben
von Axel Schock (Text) und Rinaldo Hopf (Bild)
296 Seiten, Broschur, durchgehend farbig, 15,50 Euro
ISBN-10: 3887693949
Konkursbuchverlag Claudia Gehrke, Tübingen 2007
www.konkursbuch.com