Rinaldo Hopf

geb.1955 in Freiburg, lebt in Berlin, Bergkirchen und New York. Maler und Fotograf. Zahlreiche Ausstellungen in Europa und den USA. Aktuell: 2004 Galerie Faubourg, Amsterdam, Schwules Museum Berlin,Kunst(B)handlung München; 2005 Art @Large,New York



Amore
gebunden, 112 Seiten, 28 x 24 cm, ca. 120 Fotografien, Texte von Mario Wirz und Matthias Herrmann, ISBN 3-88769-978-3-88769-354-1, 19,90

"...Ein intimes Buch, schön, wild, voyeuristisch" Adam

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Seit der ersten Begegnung vor 11 Jahren hat Rinaldo Hopf unzählige Fotos seines Partners Frank alias Fox gemacht, die diesen als facettenreiche Persönlichkeit und begnadetes Modell zeigen.
Vertrautheit und das Prickeln zwischen dem Fotografen und seinem Modell werden sichtbar, Fox Vergnügen, sich zu zeigen, seinen Sex, aber auch Scheu, Ausgelassenheit, Melancholie.
„Rinaldo feiert in "AMORE" visuell seine Liebe zu Frank, der sich auf jedem Foto in Fox verwandelt, und wir, die Betrachter dieser verwegenen Metamorphosen, sind Gäste auf einer fotografischen Reise. Gleichzeitig sind diese schamlos-subjektiven Fotos ein Appell an den Betrachter, sich selbst anzuschauen, vorurteilslos und unbefangen, bis das eine oder andere mutlose Selbstbild aus dem engen Rahmen fällt." Mario Wirz

Pressestimmen

Infos für Presse



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Subversiv
ISBN 3-88769-333-7,24,90 Euro,Großformat 30 x 24 cm, ca 120 Farbfotos, Fadenheftung, Texte von Ralf König (Comiczeichner) und Thomas Sokolowski (Director Andy Warhol Museum), 24,90

Erotische Portraits aus der internationalen Kunst- und Queerszene. Vielfach prominente Persönlichkeiten, KünstlerInnen, Models, Pop- und Pornostars. Glamouröse, teilweise unverschämt sexuelle, sehr malerische Fotografien.

Die erotischen Porträts aus den Jahren 1988 bis heute bieten einen repräsentativen Querschnitt seines Schaffens. Charlotte von Mahlsdorff, Ralf König und Quentin Crisp sind nur einige der Porträtierten. Hopfs Fotografien bestechen durch intensive Farben,ungewöhnliche Szenerien und entziehen sich in ihrer Intensität und Direktheit herkömmlichen Zuschreibungen - sie sind subversiv. Ohne Worte erzählt dieses Buch Liebes-und Lebensgeschichten von Individuen,die gegen herkömmliche Regeln verstoßen, und eröffnet unverstellte Einblicke in eine Realität, deren Vielfalt,Kreativität und Farbigkeit niemanden unberührt lässt.


Stimmen zum Werk:


„„Hopfs Modelle, ein wilder Mix aus der internationalen Kunst-, Porno- und Queerszene, scheinen sich vor seiner Kameralinse ausgesprochen wohl zu fühlen. Die in kraftvollen Farben erstrahlenden Porträts dokumentieren augenzwinkernde Posen, verspielte Erotik und auffordernde Sexualität. Ob Quentin Crisp, Charlotte von Mahlsdorf oder Ralf König &endash; sie alle haben Rinaldo Hopf vertraut und Einblicke in ihr Innen- bzw. Liebesleben ermöglicht, die durch ihre schonungslose Intimität überraschen. Eigentlich vermag Porträtfotografie etwaiger Prominenz in den wenigsten Fällen Neues über ihre illustren Modelle preiszugeben. Allzu häufig steht sie nämlich im Dienste der Porträtierten, die der Versuchung nicht widerstehen können, sich in ihrer typischsten Pose verewigen zu lassen. Davon profitiert mitunter auch der Fotograf. Prominentenglanz spendet nämlich genug Licht für den eigenen Bühnenauftritt. Nicht so aber in Rinaldo Hopf Arbeiten. Während sich zum Beispiel Ralf König mit Frank Tepel, Hopfs Freund, vergnügt, steht der Fotograf stets zur Seite, beobachtet, setzt in Szene, um aber dem Moment sogleich wieder freien Raum zu lassen. Seine Arbeitstechnik, balancierend zwischen taktvoller Inszenierung und wackliger Momentaufnahme, involviert den Fotografen selbst. So zeugt die explizite Bilderserie zwischen König und Tepel eigentlich von einem etwas aussergewöhnlichen Dreier. Diesbezüglich ist Hopfs erotisch brodelnde Bildersprache unmissverständlich. Wahrscheinlich weckt genau diese Involviertheit das grosse Vertrauen der Modelle. (...) In „Subversiv" werden in der Tat die Hosen runtergelassen, das Hemd aufgeknöpft, das T-Shirt ausgezogen. Zum Vorschein kommt ansteckende Lebenslust, regelrechte Lebensgier. Eine knallige Bilderflut (...) Als das subversivste entpuppt sich schliesslich eine Nahaufnahme des gewöhnlich ziemlich biederen Künstlerpaars Gilbert & George. Es ist ein erschütternd zarter, fast schon sentimentaler Kuss auf die Wange." (Akut Magazin Dez. 2004)

"Es waren häufig bekannte Leute,Prominente, und der erste Eindruck von Überraschung,dass diese Leute sich „so " porträtieren ließen,wich sehr schnell der gelassenen Selbstverständlichkeit,die diese Bilder ausstrahlten.Das war eine Mischung aus Polaroid-Schnappschuss und sorgfälgtigem Arrangement,es hält sich genau die Waage,und das macht diese ganz eigene Spannung aus.Die Dargestellten sind jung,alt,dick,dünn,elegant,exzentrisch,normal, schräg,aber nie vorgeführt,nie wirklich entblößt,immer selbstbewusst und sehr präsent."
Ralf König,Comiczeichner

„...sein Werk kündet von Freiheit und ihren Grenzen,die es immer wieder auszuloten gilt. Exzentrik ist für Rinaldo Hopf eine Schwester der Freiheit.Vor diesem Hintergrund stellen sich die von ihm in Fotografien portraitierten Persönlichkeiten völlig glaubwürdig dar und strahlen noch in der gewagtesten Pose, nackt oder im schrägsten Outfit Würde, Menschlichkeit und Schönheit aus. Dass es dabei erotisch und sexuell handfest werden kann, hat mit seinem Anliegen zu tun.Rinaldo Hopf ist eine Art Chronist der Emanzipation und der sexuellen Befreiung."
Martin Levec,Galerist

Das Queer-Paket: Rinaldo Hopf & Del La Grace Volcano & Daijna Roos & Rebecca Swan zus. nur 111,



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Helga Ginevra

Thomas Karsten

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