Müjde Karaca

konkursbuch Verlag Claudia Gehrke
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Müjde Karaca, geboren 1981 in Bamberg, studierte visuelle Kommunikation an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Als türkischstämmige Deutsche beschäftigte sie sich besonders mit dem Thema Heimat, Herkunft und Identität. Mit ihrer Arbeit „Almanyali-Deutschländer" stellt sie Türken in Deutschland vor, die in unterschiedlichen Bereichen leben, und lässt sie ihre persönlichen Geschichten als Deutschländer erzählen. Mit ihrer fotografischen Arbeit „Zinat-Reize" erhielt sie den 1. Platz des Förderpreises für Buchgestaltung von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Heute ist sie am ZKM/ Zentrum für Kunst und Medientechnologie als Kommunikationsdesignerin und Projektgestalterin beschäftigt.



Reize / Zinat
Fotografien & Texte, Fotobuch im Großformat, 24,5 x 32 cm, gebunden, 160 Seiten, 29,90, ISBN 978-3-88769-385-5
Fotgrafien, Buchgestaltung und Grafiken von Müjde Karaca.

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Es werden Frauen aus unterschiedlichen Kulturen und Altersgruppen in je drei vollseitig gedruckten Porträts vorgestellt. Die Gesichter verwandeln sich mit dem Abnehmen der Verschleierung. Das ist jedes Mal eine Überraschung. Manche der Frauen in diesem Buch haben noch nie ein Kopftuch getragen, sie zogen es nur für die Fotografie an. Andere tragen das Kopftuch manchmal in entsprechenden religiösen oder kulturellen Zusammenhängen. Alle Frauen in diesem Buch tragen es oder tragen es nicht, weil sie selbst es wollen. Aus Gründen der Kultur, des Glaubens oder einfach, weil sie es an manchen Tagen sinnvoll finden, an anderen nicht.
In kleinen Texten formulieren die porträtierten Frauen ihr Verhältnis zum Thema Verschleierung. In diesen Texten finden sich Geschichten und Erinnerungen, z.B. daran, wie die Großmutter das Tuch knotete, auch unterschiedliche Positionen bis hin zu der, das Kopftuch grundsätzlich abzulehnen, weil es ein Zeichen von Zwang ist. Es geht in diesem Buch nicht um Gebot oder Verbot, sondern um den Versuch eines offenen Blicks in eine je andere Kultur und andere Vorstellungen von Schönheit und auch um die Freiheit von Frauen, das Kopftuch abzunehmen. „Durch die Unterschiede zwischen der europäischen Kultur und meiner türkischstämmigen Herkunft und dem muslimischen Glauben, welche ich seit meiner Geburt in meiner Familie erfahre, begebe ich mich tagtäglich auf eine Reise zwischen diesen beiden Kulturen. Diese Reise habe ich durch das Porträtieren von Frauen aus meiner Familie visualisiert. Daraus entstand die Idee zu diesem Buchprojekt: Frauen jeglicher Kultur und Herkunft mit und ohne Kopftuch zu zeigen. Wir sehen jeden Tag Frauen mit Verschleierung. Welche Gefühle entstehen beim Betrachter? Was denken wir? Welche Vorurteile haben wir? Wie fühlen sich die Frauen?" Müjde Karaca

Pressestimme Stuttgarter Zeitung (pdf)







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