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Müjde
Karaca
konkursbuch
Verlag Claudia Gehrke
PF 1621 - D-72006 Tuebingen, Tel. 0049(0) 7071 66551,
Mail:
office@konkursbuch.com

Müjde
Karaca, geboren 1981 in Bamberg, studierte visuelle
Kommunikation an der Akademie der Bildenden Künste
Stuttgart. Als türkischstämmige Deutsche
beschäftigte sie sich besonders mit dem Thema Heimat,
Herkunft und Identität. Mit ihrer Arbeit
Almanyali-Deutschländer" stellt sie Türken
in Deutschland vor, die in unterschiedlichen Bereichen
leben, und lässt sie ihre persönlichen Geschichten
als Deutschländer erzählen. Mit ihrer
fotografischen Arbeit Zinat-Reize" erhielt sie den 1.
Platz des Förderpreises für Buchgestaltung von der
Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
Heute ist sie am ZKM/ Zentrum für Kunst und
Medientechnologie als Kommunikationsdesignerin und
Projektgestalterin beschäftigt.
November 2009:

Reize / Zinat
Fotografien & Texte, Fotobuch im Großformat,
24,5 x 32 cm, gebunden, 160 Seiten, 29,90, ISBN
978-3-88769-385-5
Fotgrafien, Buchgestaltung und Grafiken von Müjde
Karaca.
Bestellung

Es werden Frauen aus unterschiedlichen Kulturen und
Altersgruppen in je drei vollseitig gedruckten Porträts
vorgestellt. Die Gesichter verwandeln sich mit dem Abnehmen
der Verschleierung. Das ist jedes Mal eine
Überraschung. Manche der Frauen in diesem Buch haben
noch nie ein Kopftuch getragen, sie zogen es nur für
die Fotografie an. Andere tragen das Kopftuch manchmal in
entsprechenden religiösen oder kulturellen
Zusammenhängen. Alle Frauen in diesem Buch tragen es
oder tragen es nicht, weil sie selbst es wollen. Aus
Gründen der Kultur, des Glaubens oder einfach, weil sie
es an manchen Tagen sinnvoll finden, an anderen nicht.
In kleinen Texten formulieren die porträtierten Frauen
ihr Verhältnis zum Thema Verschleierung. In diesen
Texten finden sich Geschichten und Erinnerungen, z.B. daran,
wie die Großmutter das Tuch knotete, auch
unterschiedliche Positionen bis hin zu der, das Kopftuch
grundsätzlich abzulehnen, weil es ein Zeichen von Zwang
ist. Es geht in diesem Buch nicht um Gebot oder Verbot,
sondern um den Versuch eines offenen Blicks in eine je
andere Kultur und andere Vorstellungen von Schönheit
und auch um die Freiheit von Frauen, das Kopftuch
abzunehmen. Durch die Unterschiede zwischen der
europäischen Kultur und meiner
türkischstämmigen Herkunft und dem muslimischen
Glauben, welche ich seit meiner Geburt in meiner Familie
erfahre, begebe ich mich tagtäglich auf eine Reise
zwischen diesen beiden Kulturen. Diese Reise habe ich durch
das Porträtieren von Frauen aus meiner Familie
visualisiert. Daraus entstand die Idee zu diesem
Buchprojekt: Frauen jeglicher Kultur und Herkunft mit und
ohne Kopftuch zu zeigen. Wir sehen jeden Tag Frauen mit
Verschleierung. Welche Gefühle entstehen beim
Betrachter? Was denken wir? Welche Vorurteile haben wir? Wie
fühlen sich die Frauen?" Müjde Karaca
Pressestimme
Stuttgarter Zeitung 8.5.2010 (pdf)





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