Liebes-Blicke

Modelle, die mit der Kamera zu flirten verstehen, sind für Fotografen ein Geschenk. So wie beispielsweise Frank alias Fox. Kess, durchaus exhibitionistisch, mal lüstern, dann wieder eher abwesend-verträumt, blickt er ins Objektiv. Oder flirtet er in Wahrheit mit dem Fotografen, dem Berliner Künstler Rinaldo Hopf? Seit ihrer ersten Begegnung 1995 hat Hopf seinen Lebensgefährten immer wieder porträtiert. Sein Fotoband „Amore“ ist so nicht nur eine besondere Form der Liebeserklärung geworden, sondern zugleich auch ein Spiel mit schwulen Rollenbildern. Denn Fox posiert mal in Uniform oder als Skinhead-Typ, beim Sex (z.B. mir Ralf König) oder romantisch hingefläzt im Weizenfeld. Bild für Bild entfächert Hopf so über ein Jahrzehnt hinweg die vielen Gesichter und Fassetten seines Geliebten.

Hinnerk, Das schwule Magazin im Norden, 02/07

 

Aus einem Fotoband kann man ja eigentlich nicht vorlesen. Trotzdem ist Rinaldo Hopfs neuer „Amore“ eine wunderschöne Liebesgeschichte, denn er hat nur ein Motiv: Hopfs Partner Frank alias Fox.

Siegessäule, queer in Berlin, 12/06

 

Rinaldo Hopf, Berliner Künstler, entwirft mit seinem zweiten Bildband „amore“ ein persönliches Foto-Tagebuch. Er hat seinen Lover immer wieder in Szene gesetzt; und weil es um Liebe geht, kommt die Erotik nicht zu kurz.

Du & Ich, 12/06


 "...eine kunstvolle Liebeserklärung an Rinaldos Freund Frank alias Fox, den  er  seit ihrer ersten Begegnung vor 10 Jahren unzählige Male fotografierte.  Nur  schwer  kann  man  sich  dem  augenzwinkernden  Charme dieser Fotos  entziehen , präsentieren  sich doch  durch Fox  nicht nur (ziemlich sexy)die zahlreichen Facetten eines geliebten Mannes, sondern  auch  spielerisch  ungezwungen verschiedene  männliche Rollenbilder und  Klischees,  die  das  schwule  Selbstempfinden  der  vergangenen  Jahre
 präg(t)en." - gaybooks.de


 "...Spannenderweise kommt die Intimität der Bilder nicht in den  pornographischen Motiven zustande wie zum Beispiel auf einem Bild,  auf dem sich  Fox vom Kölner Comiczeichner  Ralf König ins Gesicht pissen lässt, sondern in den Momenten, in denen Fotograf und Fotografierter gänzlich frei von jeder sexuellen Erregung zu sein scheinen:ein Paar im stillen
 Einverständnis zwischen Voyeurismus und Liebe"          TIP

 "...eine wunderschöne Liebesgeschichte..."      
Siegessäule

 "...Ein intimes Buch, schön, wild, voyeuristisch"         
Adam

 "...dokumentierte er dessen Entwicklung vom schüchternen Bub aus der Provinz zum tätowierten und gepiercten Berlin-Schwulen im Skin/Army/ Sportsgear-Look...Ein fast zärtlicher Bildband"          
GAB