konkursbuch Verlag Claudia Gehrke
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Presse-Information Annette Berr

 

Biographie

Annette Berr, geboren 1963 in Berlin, lebt in Berlin-Kreuzberg, Sängerin und Schriftstellerin. Viele Auftritte. Erster Preis Songtext-Wettbewerbs des Sender Freies Berlin. Mit 22 Jahren erster Erzählband „Nachts sind alle Katzen breit“ (Geschichten aus Kreuzberg, neu aufgelegt 2000, konkursbuch Verlag), der ein Bestseller wurde. Weitere Bücher folgten. Dann Hinwendung zur Musik. Rockmusikerin, vom Underground/Independent kommend, und eigenwillige Chansonsängerin, mal energiegeladen, mal filigran zerbrechlich. Immer textete sie: großstädtische Liebes-Leid-Lieder, Buchstaben-Gedichte, Anagramme, Erzählungen. Puristisch, minimalistisch, androgyn, angeschrägt, unsentimental, mit lakonischem Witz, zarter Melancholie und schwarzer Selbstironie. Diverse CDs. Bücher: 2001 „Orgasmusmaschine“ (erotische Erzählungen, 3. Auflage 2004) konkursbuch Verlag. 2003 Orpheus und Sibirien. (Neuauflage als Taschenbuch ihres zweiten vergriffenen Romans) 2004 erschienen ihre gesammelten Gedichte und Liedtexte in „Ein Wimpernschlag, der Fallbeil ist“. 2004 Preisträgerin beim Lyrikwettbewerb der Sangerhäuser Literaturtage. Zur Zeit schreibt sie Thriller: Schwarzes Öl, Erotic-Thriller, 2006, Die Stille nach dem Mord, 2007.

 

Pressestimmen zu Annette Berr als Musikerin:

„Sie trägt Gefühle nicht vor sich her sondern in sich drin. Gelebtes Leben, das wird in jedem ihrer Lieder deutlich, hat die Glaubhaftigkeit auf seiner Seite. Vor allem wenn sie mit einer Stimme dargeboten werden, die raumgreifend und nuancengenau ist, vor Kraft prunkt und die Qual kennt”

(Tagesspiegel)

 

„Die Madonna vom Kreuzberg – ein Multitalent, das mal so energiegeladen und ein anderes Mal so zerbrechlich wirkt. In Rainer Kirchmann fand sie ihren neuen musikalischen Begleiter. In der Balance von Witz und Schwermut liegt das Talent der Sängerin und Texterin. Wir reden von der Liebe und der Sehnsucht, die sie doch so oft besingt.“

(Berliner Morgenpost)

 

„Mit ihrem dunklen Timbre singt die Frau mit dem einprägsamen Profil souverän von großen Gefühlen, ohne jemals trivial zu werden.“

(tip)

 

„Unsentimentale Romantik, getragen von einer Stimme, die zuweilen an Hilde Knef erinnert!“ (Tagesspiegel 03.12.2004)

 

BÜCHER

Neu 2007:

Die Stille nach dem Mord

Thriller. 448 Seiten, französische Broschur mit Fadenheftung, Format: 19 x 12,5 cm, Preis: ca. 12,90 Euro, März 2007, ISBN 978-3-88769-362-6

 

Zwei Freundinnen verbringen einen ersten gemeinsamen Urlaub in einer einsamen Ferienhaussiedlung irgendwo auf dem Land. Jana wird krank, ihr Fieber steigt. Die Siedlung liegt in einem Funkloch. Frike beschließt, trotz scheußlichen Wetters, noch in der Nacht Hilfe zu holen. Einige Tage später erwacht Jana aus ihren Fieberträumen. Frike ist verschwunden.

Eine unheilvolle Geschichte nimmt ihren Lauf. Jana gibt eine Vermisstenanzeige auf. Bis herauskommt, was mit Frike geschehen ist, möchte sie in der Gegend bleiben. Beim Trampen ins Dorf lernt sie einen Jungen kennen, der sie auf den Hof seiner Familie einlädt. Da sie sich in der einsamen Siedlung ohne Frike sehr unwohl fühlt, nimmt sie die Einladung dankbar an.

Als Frike gefunden wird, verschließt sich Jana ihrer Trauer. Stattdessen wird sie von Wut getrieben. Jana macht sich auf die Suche, entdeckt Ungeheuerliches und gerät schließlich in Lebensgefahr. Ein dramatischer Showdown beginnt.

 

Annette Berr erzählt temporeich einen spannenden Krimi, dessen Auflösung in düstere Abgründe von Sexualität und Liebe führt.

Zugleich aber erzählt sie die Geschichten der involvierten Menschen, der Familie auf dem Hof, der Kommissare und einer Polizistin, die mit der Aufklärung des Falls beschäftigt sind, der Redakteure eines dörflichen Käseblatts und die Geschichte von Frike, die noch eine andere Identität hatte, als die, in der Jana sie kannte. Annette Berr erzählt eindringlich und dicht, ihre Bilder lassen die dörfliche Gegend lebendig werden, das Licht, die Landschaft, die Gefühle der Menschen. Und die extrem dünne Schicht zwischen dem Abgründigen, „Bösen", und dem „Guten“.

 

 

 

Schwarzes Öl

80 Seiten, gebunden, Format: 21 x 13,5 cm, Preis: 8,90 Euro, 2006, ISBN 3-88769-350-7

Eine gewalttätige Umarmung erinnert den Protagonisten Thorben an eine vergleichbare Episode aus der Schulzeit, als er sich auslieferte, um dem begehrten älteren Schüler nahe zu sein. Immer wieder liefert er sich aus, lässt sich die Regeln der Liebe von anderen diktieren.

Zwei Männer, eine Frau und Unbekannte im Internet sind die Hauptfiguren dieses äußerst dichten, atemberaubenden Thrillers. Im Subtext geht es um Liebe, Abhängigkeit, sich wiederholende Strukturen und die Frage, ob man je aus diesem Teufelskreis entkommen kann.

 

„Auch in ihrem neuen Buch begeistert die Berliner Autorin, Chansonsängerin und Wortkünstlerin mit ihrer atemberaubenden erotischen Erzählkunst. […] Eine lesbische Autorin schreibt einen schwulen Erotik-Thriller. Geht das? Annette Berr jedenfalls kann es. Man muss weder schwul sein noch SM mögen, um sich in den Bann dieses schmalen Bandes ziehen zu lassen. Ähnlich wie in ihren früheren Erzählungen gelingt es ihr, Spannung und Erotik kunst- und niveauvoll mit Tiefgang und Vielschichtigkeit zu verbinden. Und auch sprachlich ist jede einzelne Seite ein Genuss.“
(L-Mag Sept. Okt. 2006)

 

„Ein kurzer, aber intensiver Krimi!“ Spannend bis zur letzten Seite.“ (XTRA! 09/2006)

 

Annette Berr ist ein Multitalent, das wussten wir ja schon lange. Nach Musik und Lyrik hat sie sich nun auf eines der schwersten Genres überhaupt gestürzt: den Thriller. Und wenn es am Ergebnis etwas zu meckern gibt, dann höchstens, dass Schwarzes Öl mit 80 Seiten doch etwas arg kurz geraten ist. Dafür erzählt Berr aber dicht und sehr spannend von Liebe, Abhängigkeit und tödlichen Verstrickungen im weltweiten Web. (zitty)

 

Die untergründig bedrohliche Stimmung nimmt gefangen[…]. (ekz)

 

Berr wechselt in ihrer knackigen Geschichte kunstvoll die verschiedenen Erzählebenen.“ (Siegessäule März 2006)

 

Ein Wimpernschlag, der Fallbeil ist

Gedichte und Lieder

192 Seiten, gebunden, Format: 21 x 13,5 cm, Preis: 12,- Euro, Herbst 2004,

ISBN 3-88769-327-2

 

Dieses Buch versammelt 134 Gedichte, Anagramme, Liedtexte und Wortspielereien aus fünfzehn Jahren. Einmal mehr entpuppt sich Annette Berr als sprühende Sprachvirtuosin. Ganz gleich, ob sie ihren lakonischen Witz in Sonette zwingt oder mit Kreuz- und Stabreim umwickelt, immer wieder lacht dem Leser die Kraft und Lebensfreude dieser Autorin entgegen. Selbst vorm Albernsein scheut sie zuweilen nicht zurück. Eine tiefe Liebe zum Menschen und allem Menschlichen liegt in den Texten. Ihr spielerischer Umgang mit Sprache und ihre Lust an Melodie und Rhythmus schaffen kleine, lebenskluge und oft witzige Pretiosen.

Doch auch bei ernsten Themen trifft sie den richtigen Ton. Und noch aus dem schnödesten Liebeskummer kitzelt sie einen kleinen Lächler.

Die Autorin gliedert ihre Gedichte in fünf Kapitel. Das Kapitel „Liederkiste, Wundertüte“ präsentiert eine Auswahl ihrer Chansons. Diese Texte wiederum sind häufig gekennzeichnet von einer zarten Melancholie. Doch auch hier lässt sich ihr zuweilen schwarzer Humor nicht immer verleugnen.

 

Pressestimmen:

Endlich! Mehr als zehn Jahre nach ihrem ersten Gedichtband… ist mit „Ein Wimpernschlag…“ wieder ein schlaues und schmutziges Büchlein aus der Feder Annette Berrs erschienen. 192 kurze und längere Stücke Poesie, mal verträumt, mal derb, mal komisch und mal tragisch hat die Kreuzberger Schriftstellerin und ehemalige Chansonette hier zusammengezaubert. Lebensweisheiten für die stinkende Großstadt, Liebeslieder um Liebesleid und clevere Anagramme finden sich ebenso wie wunderschöne kleine Gedichte um schwule Goldfische oder leckende Schnecken…Sicherlich nichts für simple und zimperliche Gemüter, der große Rest wird jedoch eine diebische Freude an ‚Ein Wimpernschlag…’ haben.“ (Sabine König, lespress Februar 2005)

 

„Sie hat die Menschen und das Menschliche im Blick. Und beschreibt diese mit lakonischem Witz und Melancholie. Immer ist sie ihren Figuren zugewandt und gibt ihnen ihr Mitgefühl. Manchmal absurd, manchmal kurz und knapp beschreibt sie Verlust, Alltag und Sexualität. Die Dichterin spielt mit sexueller Ambiguität und schafft eine neue Sprache der Erotik. Der Titel ist Programm: zarte Poesie trifft auf Gewaltiges. Abgegriffen geglaubte Bilder beginnen neu und anders zu leben. Schmerz bricht auf und wird mit schnoddriger Geste belassen. Lesen!“ (AVIVA, Jan. 05)

 

„... beeindrucken viele ihrer Lieder und Gedichte vor allem durch dieses seltene Talent, Emotionen schnoddrig und relativ unsentimental auf den Punkt zu bringen. Liebe, Sehnsucht, Alltag, Trauer und Einsamkeit finden hier ihre warmen, humorvollen und sprachverliebten Metaphern, immer bodenständig und intelligent beobachtet oder erlebt, ohne je in Trivialität oder Peinlichkeit abzusinken...“ (Tip 25/2004)

 

Abdruck eines Gedichts in „DIE ZEIT“ (10.12.2004)

 

Orgasmusmaschine. Erotische Erzählungen

2001, 3. Auflage 2004, ISBN 3-88769-149-0, gebunden, Euro 15,50.

Sexuelle Abenteuer von Frauen zwischen Lust und Gewalt, Melancholie und Erregung. Eine Frau wird aus einer Bar von einer lesbischen Motorradgang entführt in ein grausam erregendes sexuelles Abenteuer. Das Mädchen Dinah kommt aus einer anderen Welt, kann die Protagonistin aber wie kaum eine andere an die Grenzen ihrer Lust führen. Ein obszöner Briefwechsel führt zu einer nahezu romantischen Liebesgeschichte. Ein Mann erfährt in einem bedrohlichen Akt, was lesbische Lust bedeuten kann. Ein Mann und eine Frau begegnen sich in Einsamkeit: 66 Kilo fremder Mensch.

 

Pressestimmen:

„Wesentlich schärfer, manchmal beunruhigend scharf fallen die lesbischen Fantasien von Annette Berr aus. Denn der Berlinerin gelingt es, die Macht, den Zauber und die existenzielle Wucht von Eros und Sexus zu beschreiben. Auch für männliche Leser ein auf- und anregendes Lesevergnügen.“

(Zitty, 12/2000)

 

„Sie liebt das Leben und lebt die Liebe. Das tun viele. Doch kaum jemand vermag dieser Sehnsucht nach Liebe so kraftvoll und glaubwürdig Ausdruck zu verleihen wie Annette Berr.“

(Hamburger Morgenpost)

 

„... dabei steht die Euphorie des Schmerzes und der Leidenschaft immer im Vordergrund der erotisch-poetischen Betrachtungen... Neben aller ausufernden Lust auch am Erzählen gelingt es der Kreuzberger Autorin und Sängerin mit spielerischem Wortwitz und unerwarteten Assoziationen, jede Story mit authentischem Personal zu besetzen und nicht nur Milieus präzise zu schildern sondern auch Emotionen glaubwürdig zu gestalten. Und damit wird aus diesen sieben Ein- und Beischlafgeschichten ein extrem sinnlicher Reigen der Lust und Gewalt...“

(tip, 2/01)

 

„Der Rezensent vermag nicht zu beurteilen, ob sie in allen Sätteln gleich gut reitet, aber daß sie gut erzählen kann, nämlich spannend, niveauvoll und sinnlich, dafür steht er ein. Vor allem schätzt er, daß sie Vorgänge aus dem Bereich der Erotik und des Sexus aus der Schmuddelecke zu reißen und in den Bereich des Literarischen zu heben versteht – weil sie offen, klar und unverschämt mit allem umgeht, was im Leben geschieht.“ (Berliner Lesezeichen)

 

„Noch nie habe ich mich bei erotischer Literatur so prächtig amüsiert wie bei dieser. Ich habe gelacht, geschmunzelt, gegrinst, grunzend zugestimmt, nach Luft geschnappt, bin rot geworden, und, naja, über meine multiple Orgasmusfähigkeit hab‘ ich ja oben schon ein Geständnis abgelegt.“

(junge Welt 10/2000)

 

 

Orpheus und Sibirien

Roman – korrigierte Neuauflage, 280 Seiten, Br., September 2003, € 12,90,

ISBN: 3-88769-321-3.

Sibirien ist allein in ihrem Zimmer mit Meier zwo, dem Kater, 7 Kilo warmes Leben. Sie ist süchtig: nach Seidenslips, nach Bier, nach den ersten Momenten von Liebesgeschichten. Die Brücken zwischen den Tagen sind ihr verloren gegangen. So gerät sie in eine kafkaeske Welt... Ein Abgrund in ihrem Zimmer tut sich auf, saugt sie hinein in Alpträume, sexuelle Obsessionen, ein eine spannende unheimliche Geschichte...

 

„Hinein geht es in den Abgrund der Alpträume, der sexuellen Obsessionen. Es sind Bilder, die an Hieronymus Bosch oder die Surrealisten erinnern – eine Bereicherung für den sonst so polierten Literaturmarkt, der, wenn überhaupt, nur männliche Sprachausbrüche und obsessive Phantasien zulässt“, schrieb die Zeitschrift „Schädelspalter“, und „EMMA“: Teile des Buchs gehören „zum Aufregendsten der neuen Literatur...“, Zitty titelte mit „total genial“.

 

„Annette Berrs ‚Orpheus und Sibirien’ ist ein steter Strom, ein großes Mirakel, ein leiser Umsturz. Eine Frau heißt so und anders, und heute heißt sie Sibirien und fällt in die Unterwelt unter ihrem Bett. Was Annette Berr hier mit 23 Jahren geschrieben hat, ist große Literatur, und es ist eine Schande, dass das Buch so lange nicht mehr zu kriegen war. Nun ist das Buch wieder zu haben, denn große Literatur vergeht nicht.“ (Jörg Sundermeier, vom Verbrecher Verlag)

 

 

Nachts sind alle Katzen breit.

Erzählungen, Taschenbuch, Neuauflage 2000, Euro 7,90, ISBN 3-88769-148-2.

 

Pressestimme zur Neuauflage:

„Sie fand von `Punks und Nutten, Fett- und Schrumpflebern, langhaarigen Müslis und stinknormaler Nachbarschaft, von Frauenlieben und hergelaufenen Jungmachos: Geschichten aus Kreuzberg zwischen Schnorren, Lieben und „den-Tag-um-die-Ohren-hauen´. Rotzfrech und respektlos.“

(taz)

CDs:

Annette Berr & Rainer Kirchmann: LIVE „... und decke mich mit Sehnsucht zu.“
Annette Berr & Rainer Kirchmann: „màskará“
Annette Berr: „haus mit 13 zimmern“
Annette Berr: „Blaue Krokodile“
je Euro 15,50