Litt Leweir

konkursbuch Verlag Claudia Gehrke
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Litt Leweir lebt in Berlin. Veröffentlichungen in Anthologien und 3 Romane.


Neu 2017



320 S., Klappenbroschur, 12,-, ISBN 978-88769-562-0

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„Mersand“ erzählt eine spannende Geschichte von Tod und Gewalt, aber auch von Liebe und Freundschaft und der Sehnsucht nach einem Platz in der Welt, „hardboiled“ mit einem wachsweichen Kern.
Jojo schlägt sich mit Dienstleistungen aller Art mehr schlecht als recht durchs Leben, da kommt ein lukrativer Auftrag gerade recht. Ein Koffer muss transportiert werden. „Jedes Detail ist wichtig. Wenn irgendetwas schiefgeht, könnte es sein, dass Sie nicht mehr zurückkommen. Nie mehr, Sie verstehen?“, sagt der Auftraggeber. Doch im Nachtzug geht etwas schief. Am anderen Morgen ist Jojos Geliebte tot und Jojo entkommt mit einem Koffer voll Geld. So beginnt eine Odyssee, die Jojo quer durch Europa und bis nach Tunesien ans Tor zur Sahara führt. Aus Jojo wird Mersand. Mersand verliebt sich in Nick, begegnet Pensionswirtin Rosa, Instrumentenbauer Sebastian, dem Straßenjungen Alf. Doch die Menschen in Mersands Umfeld haben die Tendenz, gewaltsam zu Tode zu kommen. Ist der mysteriöse Charon dafür verantwortlich, der Mersand ständig kryptische Botschaften zukommen lässt? Und was hat es mit der geheimnisvollen Brook auf sich, der Mersand immer wieder begegnet? In ihren Büchern balanciert Litt Leweir am Rande von Genre- und Geschlechtergrenzen und spielt mit unterschiedlichen Realitäten. „Vielschichtig und literarisch erzählt, eine Sammlung der leisen Töne, der sensiblen Schilderung… Litt Leweir kann außerordentlich gut erzählen.“ (Reinhard Jahn,WDR zu „Am Ende des Fegefeuers“)
„Der Roman liest sich wie ein rasanter ,film noir’, man gerät streckenweise in die Atmosphäre von Highsmiths talentiertem Mr. Ripley.” (Regina Nössler)



Am Ende des Fegefeuers
Thriller, 480 Seiten, frz. Broschur, Fadenheftung, Preis: Euro 12,90, ISBN 978-3-88769-771-6

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Die Fernsehübertragung der Olympischen Spiele 1972 in München, der Tag vor der Geiselnahme, der Familienvater zerschlägt den Fernseher mit einer Bierflasche. Zwei Tage später wehen die Fahnen der Olympischen Spiele auf Halbmast und auch Matthias’ Familie ist nicht mehr die gleiche. Die Geschwister werden auseinandergerissen. Erst Jahrzehnte später erfahren sie voneinander und machen sich auf die Suche nach der Vergangenheit.
Sie leben wie im Fegefeuer: Lisa kann das Ende ihrer Liebesbeziehung mit Bettina nicht akzeptieren. Und dann erhält sie auch noch eine bedrohliche Diagnose. Michael, der in einem Hospiz arbeitet, meint, alles in seinem Leben unter Kontrolle zu haben, und ist insgeheim unglücklich. Beide wissen noch nicht, dass sie Geschwister sind.
Bei einem furchtbaren Unfall waren die Eltern umgekommen, die Geschwister wurden getrennt. Lisa, zum Zeitpunkt des Unglücks ein Baby, wurde adoptiert. Sie weiß nicht, dass sie adoptiert ist. Der ältere Bruder Michael blieb bei den Großeltern in dem winzigen Dorf im Schwarzwald. Man sagte ihm, seine Geschwister seien tot. Erst als die Großmutter stirbt, erfährt Michael, dass seine Geschwister nicht bei dem Unglück umgekommen waren. Warum hatte man ihn belogen? Er hat das Dorf schon lange verlassen, hat erwachsene Kinder und lebt in Berlin. Dort macht er schließlich Lisa ausfindig. Doch was ist mit dem ältesten Bruder Matthias? Was geschah vor dem Unglück in dieser Familie, was zwischen den Geschwistern? War es wirklich ein Unfall? Gemeinsam machen sich Lisa und Michael auf die Suche, nach Matthias, nach ihrer Vergangenheit. Nach und nach klärt sich das  tragische Geheimnis, über das niemand sprechen will, auf.

Leseprobe

"Ein Thriller mit perfekter Spannung, wie „The Sixth Sense“ in Buchform. Absolut lesenswert!" (Sabine Mahler, L-Mag)

"Das alles ist vielschichtig und literarisch erzählt –  keine atemlose Psychothriller-Spannung, sondern ein Sammlung der leisenTöne, der genauen Beobachtung und der sensiblen Schilderung. Da ist keine der fast 500 Seiten langweilig, denn Litt Leweir kann außerordentlich guterzählen“, formulierte  Reinhard Jahn in einer Besprechung für den WDR.

 "Ein hervorragendes Stück thematisch neue, aufbrechende Literatur. Kurz: Unbedingt lesen!" (queer.de)





Nervenzerreißender THRILLER. Lesestoff für lange Sommernächte oder kalte Herbst- und Winterabende.

Litt Leweir, MIGRÄNE Thrille
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512 S., Klappenbr., Fadenheftung, 12,90, ISBN 978-3-88769-731-0
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Sommer in Berlin. Drückende Hitze. Toni wohnt in einem Mietshaus am Prenzlauer Berg, schreibt und verkauft Bücher über das Internet. Joshua ist Psychotherapeut und hat in diesem Haus seine Praxis. Beide leiden an Migräne. Laute Musik im Hinterhof, aufdringlicher Geruch nach Räucherstäbchen aus einer der Wohnungen belästigen sie. Sie kennen sich kaum, begegnen sich nur manchmal im Treppenhaus. Doch dann werden beide von einer Nachbarin in ein unheilvolles Spiel verwickelt. Es geschieht ein Mord im Haus. Hauptkommissarin Monika Haberstroh ermittelt und befragt die Mieter. Bald aber kann sie Privates nicht mehr von der Arbeit trennen. Sie verliebt sich in Toni … Zu was ist Joshua fähig? Zu was Toni? Hochspannend.

"Wer sich in Polizistinnen verliebt ist selber schuld ... In einem düsteren Mietshaus in Berlin, mitten in einer hochsommerlichen Hitzewelle, geschehen Morde, verschwinden Menschen und ereignen sich vermutlich Vergewaltigungen ... Was die einsame Toni mit ihrem skurrilen Nachbarn, dem Psychotherapeuten Joshua verbindet, sind heftige Migräne und bizarre Wahnvorstellungen ... Litt Leweir ist es gelungen, die unheimliche Atmosphäre des Mietshauses gänsehautgerecht zu vermitteln, und mit den Zutaten von ein bisschen Tatort, ein bisschen Liebesschnulze und viel Fantasie zu einem verstörenden Krimi zu kombinieren."
(Manuela Kay, L-Mag,jan/Feb 2010)

LeserInnen-Reaktionen:

5.0 von 5 Sternen Thriller mit Sogwirkung, 6. September 2009
"Einer der besten Thriller, die ich seit Langem gelesen habe! Klasse! Beunruhigend und düster (obwohl es die ganze Zeit in Berlin, wo er spielt, drückend heiß ist). Von vielen Büchern wird ja behauptet, sie hätten eine "Sogwirkung" - hier ist es wirklich so. "Migräne" hat eine Sogwirkung, reißt einen mit, hinein in das Berliner Mietshaus im Hochsommer, in die Gedankenwelt der Protagonisten und auch in das Verbrechen. Ausgesprochen gelungene Charakterzeichnungen. Man kann sich alle Charaktere bestens vor dem inneren Auge vorstellen, sie leben quasi wirklich - was am Können und der Klasse der Autorin liegt. Wir finden sie nicht unbedingt sympathisch (zumindest nicht alle), aber sie sind absolut glaubhaft geschildert, so dass wir uns in jeden Einzelnen hineinversetzen können.
Wir fragen uns mit Bangen, was für schreckliche Dinge dort in diesem Haus geschehen sind, was Wahrheit und was ein furchtbarer Traum ist. Oder ist die Wahrheit noch viel schlimmer als ein Albtraum? Die Spannung baut sich unmerklich auf - und am Ende, mehr will ich nicht verraten, ist alles anders, als wir vorher dachten. So wie es bei einem richtig guten Krimi sein sollte... "

5.0 von 5 Sternen irr-sinnig,wirr-sinnig,klasse, 15. Dezember 2009
Von Erhard Kraemer - Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME)
mein eindruck ? wunderbar, verstörend, absolut fesselnd,totales neuland, passt in keine mir bekannte kategorie ... habe das buch nach einer lesung der autorin gekauft und gleich auf der heimfahrt im zug den text regelrecht reingezogen ... fast meine endstation verpasst, weil im sog der spannung alles nebensächlich wurde ! zu hause dann wider der vernunft ( schlafen ) das ganze buch bis zum hahnenkrähen eingesaugt... die autorin hat eine für mich noch nirgends so gelesene unglaubliche konstellation von gänsehautthriller und gänsehauterotik zusammengefügt, daß sowohl der thrillerfan als auch der erotomane absolut auf seine kosten kommt ...

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AutorInnenverzeichnis

Harald Körke

 

Doris Lerche

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