Marina Lioubaskina
geboren in Usbekistan, Diplom der Schönen Künste in Kaliningrad, Stipendien, sie lebt jetzt in Berlin, arbeitet auch in Moskau, viele Ausstellungen und Performances. Dies ist ihr erster Roman; von Annette Merbach aus dem Russischen übersetzt.

konkursbuch Verlag Claudia Gehrke
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Marinotschka, du bist so zärtlich
Aus dem Russischen von Annette Merbach, 256 Seiten, gebunden, mit farbigen Zeichnungen und Fotografien der Autorin, Euro 14,90, ISBN 978-3-88769-676-4

 „Ein freies, ironisches, witziges und anrührendes Buch. Es ist erstaunlich, dass dies das erste literarische Werk der bekannten Künstlerin ist. Und man muss sagen: ein mutiges Werk, das die beeindruckende Stärke und authentische Freiheit der Autorin demonstriert.“ (Wladimir Sorokin)


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Episoden aus dem Leben eines »weiblichen Casanova« aus St. Petersburg, dem Venedig des Nordens. Die Geschichten sind alphabetisch nach den Namen der Liebhaber sortiert und handeln u.a. von der Liebe in all ihren Formen. Zum beispiel von der ersten Liebe im Kindergartenalter und Peinlichkeiten im Doppelstockbett des Studentenwohnheims, vom Exhibitionisten im Park und vom Dreier in der Flughafentoilette. Meist gibt es Orgasmen, manchmal Leidenschaft, manchmal Liebe, manchmal fast so etwas wie Glück. Vordergründig werden sexuelle Episoden geschildert. Aber eigentlich geht es um alles: um das Leben in Russland und in Deutschland, die unterschiedlichen Mentalitäten in Ost und West, prägende Kindheits- und Jugenderlebnisse, das Selbstverständnis von Männern und Frauen, Wünsche und Sehnsüchte.

"Ihr Debüt ... ist ein Kleinod ... Jede Seite, die sie liest, hat sie auf ein großes Blatt kopiert, von dem liest sie Sätze wie 'Er nahm mich, indem er sein eisenhartes Glied in einem Ansturm rasender Leidenschaft durch meinen Slip hindurch presste, ein tierisches Gebrüll kam aus seiner Kehle, und er kam heftig in mein Inneres. Und ich liebte ihn. Ich liebte ihn. Und er tat mir leid.' Den Satz 'Und er tat mir leid' spricht sie ungefähr so wie eine Mutter zu ihrem kleinen Sohn sagt: 'Und er hat schon wieder alles verkleckert.' In den nächsten Erzählungen erfährt man entlang der erotischen Abenteuer viel über Moskau und Russland, man erfährt, wie Moskauer Intellektuellenwohnungen aussahen, wird über die Plastiktütenknappheit im Sozialismus unterrichtet und über die Unnötigkeit, im heutigen Moskau Sport zu treiben (man wird im täglichen U-Bahn-Nahkampf trainiert). Die erotischen Abenteuer dieses Bandes sind allesamt von einer Desillusioniertheit, die von einer zärtlichen Eloge auf die Liebe gar nicht zu unterscheiden ist. […] viel russische Seele mit Berliner Schnauzenherzlosigkeit - kann es das sein? Ja, vielleicht ist es das. Nach jeder gelesenen Geschichte schenkt die Autorin das selbst illustrierte Blatt, von dem sie liest, einem der Zuhörer. Vielen Dank, Frau Lioubaskina."    (Peter Ertle, nach der Lesung der Autorin auf dem Tübinger Bücherfest, Schwäbisches Tagblatt)

Leseprobe Pawel

Leseprobe Konstantin

Leseprobe Roman


„Innovativ in seiner opulenten Schlichtheit. Und dabei unvergleichlich weiblich.“ (Julia Fertig, Novinki)



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Litt Leweir

Sabas Martín

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