Sabas Martín

konkursbuch Verlag Claudia Gehrke
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*1954 in Santa Cruz de Tenerife, ist ein bekannter spanischsprachiger Autor mit umfangreichem Werk (Prosa, Lyrik, Essays) und Journalist, war u.a Intendant des "Teatro de Camara del Circulo de Bellas Artes de Tenerife", ist Mitglied der Academia Canaria de la Lengua. Für Nacaria erhielt er den Preis "Premio de Novela Alfonso Garcia-Ramos".

Neu Juli/August 2016

Klippe
Roman, 172 Seiten, 12,-, ISBN 978-3-88769-554-5
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Er hängt fest auf einer unheimlichen vulkanischen Klippe, die See kocht, der Fels ist von giftigen Dämpfen umgeben. Um nicht wahnsinnig zu werden, redet er mit sich selbst, versucht, sich in Erinnerungen zu retten. Sein Boot droht, ins Meer abzurutschen –
Ein unterseeischer Vulkanausbruch hat von einer Sekunde auf die andere einen Lavafels in die Höhe getrieben, einen riesigen Stalagmiten. Mit seinem Whalewatching-Boot zufällig zu diesem Zeitpunkt an genau dieser Stelle unterwegs, wurd der Touristenführer samt Boot in die Höhe katapultiert.
Bisher sind alle Rettungsversuche gescheitert. Schiffe und Hubschrauber kamen nicht nah genug an den Fels heran. Sein Boot droht, sich aus der verkrusteten Lava zu lösen und ins Meer abzurutschen, Hunger und Durst quälen ihn, sein Körper schreit nach Schlaf, die Nerven liegen blank.
Um nicht wahnsinnig zu werden, führt er Selbstgespräche. Erinnerungen, Gedanken über die Zeit, die Natur. Die Worte gehen unter die Haut.
Bis sich die Situation dramatisch zuspitzt.
"
Eine grandios inszenierte Bilderwelt." (Wochenblatt - die ganze Rezension)



Weitere Bücher:

Nacaria-Trilogie: Alle drei Bücher im Paket, 29,90 Euro, ISBN 978-3-88769-778-5
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Einzeln:


Sabas Martín, Nacaria. Roman. Aus dem Spanischen von Gerta Neuroth.
192 S., Covermotiv und Illustration von Andrés Delgado, einige Fotografien von Gero Neuroth. Fadenheftung, gebunden, mit Lesebändchen, Preis: Euro 12,90. ISBN 978-3-88769-379-4

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Sabas Martín erzählt in NACARIA eine typisch kanarische Geschichte. Im Mittelpunkt steht die Koschenillelaus, die wir als weiße Pünktchen auf den grünen stachligen Blättern der Feigenkakteen kennen. Kaum vorzustellen, wie ein kleiner Parasit kostbaren roten Farbstoff erzeugt und die Menschen durcheinanderwirbelt. Es geht um große Emotionen, um Hoffnung und Verzweiflung.
Der auf historischen Tatsachen basierende Roman ist zugleich eine Parabel auf die Faszination von Illusionen, und das könnte überall auf der welt spielen, und er ist ein sprachliches Feuerwerk.

Das frische Grün/Orange der Opuntien-Kakteen, das blasse Rosa der Tamarisken, das facettenreiche Grau der Felsklippen, das leuchtende Karminrot, der dampfende Farbkessel …
Sabas Martín erweckt mit seiner farbenfrohen Sprache und dem geübten Blick eines erfahrenen Erzählers einen Schlüssel- und Wendepunkt der Geschichte der canarischen Inselwelt zum Leben. Er erzählt von den Strapazen das jungen Plantagenbauers Quintero, der eine gewagte Idee zu verwirklichen versucht: Die Zucht von Koschenilleläusen zur Herstellung von Aquarellfarben.

Am Anfang als Träumer verlacht, lässt sich Quintero nicht unterkriegen, er trotzt selbst einer großen Gelbfieberepidemie und so scheint sein Plan schließlich aufzugehen, die Farbherstellung entwickelt sich zum wirtschaftlichen Standbein einer ganzen Insel.

Doch der Wind des Schicksals weht launisch über der Isla Nacaria. Mit der Erfindung erster synthetischer Farbstoffe beginnt der Niedergang der blühenden Wirtschaftslandschaft. Als er schließlich seine Fabrik schließen muss, zerbricht dieser Verlust den sonst so lebensfrohen Quintero …
Sein Schicksal und eine Reihe von dramatischen Liebes und Lebensgeschichten anderer sind verwoben in die spannede Geschichte eines Traums vom besseren Leben.

Die fiktive Geschichte auf der fiktiven kanarischen Insel Nacaria beruht auf den Erinnerungen des Großvaters des Autors.

Wie mit großzügigen Pinselstrichen zeichnet er Natur und Menschenwerk, Ängste undHoffnungen. Mit knappen Bildern und minimalen Dialogen bauen sich kolossale Szenarien auf, die man nicht so schnell vergisst.“ (Rheinische Post)..

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Sabas Martin, Die Schritte kommen näher
Aus dem Spanischen von Gerta Neuroth. Roman, geb. mit Schutzumschlag, Lesebändchen, Fadenheftung, einige Bilder, 12,90, ISBN 978-3-88769-760-0



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Eine spannende Geschichte um ein verlassenes Haus und düstere Familiengeheimnisse ...

Der Protagonist hat die verlassene Finca seiner Familie geerbt. Deshalb ist er nach Nacaria zurückgekehrt. Seine Mutter hatte seine Nähe nicht ertragen, sie schickte ihn in ein Internat, weit fort von der Insel. Warum? Die Fragen nach einem Vater wurden nicht beantwortet. Er erriet mehr als er erfuhr. Und jetzt überfallen ihn die Stimmen der Vergangenheit. Der drohende Unterton ist nicht zu überhören: Man hat etwas zu verbergen. Noch immer, wenn er nach seinem Vater fragt, auch wenn er wissen will, ob die Gerüchte stimmen, die um den Tod seines Onkels kreisen, rennt er gegen verschlossene Türen. Und was war mit Candelaria?
Er schreibt an die Geliebte. Versucht stockend zu rekonstruieren. Aus den Blickwinkeln von Mutter Dolores, von Tante Candelaria oder von José wird von großen Liebesgeschichten und Tragödien erzählt. Von flirrender Hitze und Trockenheit. Von einem zerstörerischen Feuer. Das Schlafzimmer in dem alten Haus duftet nach Myrte, seine Gegenstände bergen Unheimliches.
Nach und nach entpuppen sich aus diesem Mosaik die verborgenen Geschichten.
Seine Gegenwart sieht besser aus. Die Geliebte Alma ist sein Fixpunkt. Das goldene Armband mit einem Geier als Anhänger verbindet beide Welten.  "Stück für Stück setzt sich aus diesen Mosaikstücken ein Familienschicksal aus Liebe, Tod, Unglück und Einsamkeit zusammen, das an eine griechische Tragödie erinnert. In Briefen an seine Geliebte schildert der Ich-Erzähler seine Empfindungen und seine Schwierigkeiten, das Ganze literarisch zu verarbeiten. Er ist der einzige der Familie, der auf ein glücklicheres Leben hoffen kann. Der Roman ist in 5 Kapiteln aufgebaut wie ein klassisches Musikstück, erzählt wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Beteiligten. Ein poetisches und sprachlich wie inhaltlich sehr dichtes Buch." (Helga Winkelmann, ekz)


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Ausführliche Presseinfo









Der dritte Band der Nacaria-Trilogie: Flut. Roman, gebunden, mit einigen Bildern und Lesebändchen, 288 S., 14,90, ISBN 978-3-88769-759-4

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Der Roman entwickelt seine dramatische Handlung an Schnittstellen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Der Ich-Erzähler wurde von der Inselverwaltung beauftragt, die Ausstellungsstücke eines Museums - der "Wunderkammer" -  zu sichten. Dabei findet er ein Manuskript.Das Museum beherbergt Geheimnisvolles aus Natur und Geschichte der Inseln, wie den wasserspendenden Garoe-Baum, Obsidian und Echsen. Der Erzähler übersetzt das Manuskript, ringt mit der Sprache und gibt die Geschichte von dramatischen Leidenschaften und die Lebensbeichte einer Frau auf seine Weise wieder.
Währenddessen spült die Flut Furchtbares an, was vor den Touristen verborgen werden soll. Vorerst.
Der Text besteht aus der Übersetzung, aus dem, was dem Ich-Erzähler selbst in Erinnerung ist (er kannte die Menschen, von denen in dem Manuskript erzählt wird, wie Manesse, den Museumsleiter, und seine Begleiterin Niobe, Isabel und Melchor, ein Liebespaar, den Arzt Don Roque und anderen) und aus Reflektionen während des Vorgangs des Übersetzens. Die Geschichte entwickelt sich wie Wellen, die sich leicht verändert immer wiederholen und immer weiter ausbreiten und immer gefährlicher werden und dabei für viele Betrachter eine ungeheure Sogkraft entwickeln ...


Für die Unterstützung der Übersetzung danken wir!

Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für weitere Verwendung der darinenthaltenen Angaben.



Alle drei Romane, die Trilogie, im Paket:  ISBN 978-3-88769-778-5, zusammen nur 29,90


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AutorInnenverzeichnis

Litt LEWEIR

Gerta NEUROTH

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