Sabas
Martín
konkursbuch
Verlag Claudia Gehrke
PF 1621 - D-72006 Tuebingen, Tel. 0049(0) 7071 66551,
Mail:
office@konkursbuch.com
*1954 in Santa Cruz de Tenerife, ist ein bekannter spanischsprachiger
Autor mit umfangreichem Werk (Prosa, Lyrik, Essays) und Journalist,
war u.a Intendant des "Teatro de Camara del Circulo de Bellas Artes
de Tenerife", ist Mitglied der Academia Canaria de la Lengua.
Für Nacaria erhielt er den Preis "Premio de Novela Alfonso
Garcia-Ramos".
Neu im August 2010:

Sabas Martin, Die Schritte kommen näher
Aus dem Spanischen von Gerta Neuroth. Roman, geb. mit
Schutzumschlag, Lesebändchen, Fadenheftung, einige Bilder,
12,90, ISBN 978-3-88769-760-0

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Ein verlassenes Haus. Ein düsteres Familiengeheimnis ...
hochspannend: Nach der Rückkehr in die Heimat, in das alte,
einsam gelegene Haus seiner Mutter auf einer kanarischen Insel,
eröffnet sich Unheimliches. Zugleich eine große
Líebesgeschichte.Er hat die verlassene Finca seiner Familie
geerbt. Deshalb ist er nach Nacaria zurückgekehrt. Seine Mutter
hatte seine Nähe nicht ertragen, sie schickte ihn in ein
Internat, weit fort von der Insel. Warum? Er erriet mehr als er
erfuhr. Und jetzt überfallen ihn die Stimmen der Vergangenheit.
Der drohende Unterton ist nicht zu überhören: Man hat etwas
zu verbergen. Immer, wenn er nach seinem Vater fragt, auch wenn er
wissen will, ob die Gerüchte stimmen, die um den Tod seines
Onkels kreisen, rennt er gegen verschlossene Türen. Und was war
mit Candelaria?
Er schreibt an die Geliebte. Versucht stockend zu rekonstruieren. Aus
den Blickwinkeln von Mutter Dolores, von Tante Candelaria oder von
José wird von großen Liebesgeschichten und
Tragödien erzählt. Von flirrender Hitze und Trockenheit.
Das Schlafzimmer in dem alten Haus duftet nach Myrte, seine
Gegenstände bergen Unheimliches.
Nach und nach entpuppen sich aus diesem Mosaik die verborgenen
Geschichten.
Seine Gegenwart sieht besser aus. Die Geliebte Alma ist sein
Fixpunkt. Das goldene Armband mit einem Geier als Anhänger
verbindet beide Welten.
Leseprobe
Ausführliche
Presseinfo


Sabas Martín, Nacaria. Roman. Aus dem Spanischen von
Gerta Neuroth.
192 S., Covermotiv und Illustration von Andrés Delgado,
einige Fotografien von Gero Neuroth. Fadenheftung, gebunden, mit
Lesebändchen, Preis: Euro 12,90. ISBN 978-3-88769-379-4
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Sabas Martín erzählt in NACARIA eine typisch
kanarische Geschichte. Im Mittelpunkt steht die Koschenillelaus, die
wir als weiße Pünktchen auf den grünen stachligen
Blättern der Feigenkakteen kennen. Kaum vorzustellen, wie ein
kleiner Parasit kostbaren roten Farbstoff erzeugt und die Menschen
durcheinanderwirbelt. Es geht um große Emotionen, um Hoffnung
und Verzweiflung.
Der auf historischen Tatsachen basierende Roman ist zugleich eine
Parabel auf die Faszination von Illusionen, und das könnte
überall auf der welt spielen, und er ist ein sprachliches
Feuerwerk.
Das frische Grün/Orange der Opuntien-Kakteen, das blasse
Rosa der Tamarisken, das facettenreiche Grau der Felsklippen, das
leuchtende Karminrot, der dampfende Farbkessel
Sabas Martín erweckt mit seiner farbenfrohen Sprache und dem
geübten Blick eines erfahrenen Erzählers einen
Schlüssel- und Wendepunkt der Geschichte der canarischen
Inselwelt zum Leben. Er erzählt von den Strapazen das jungen
Plantagenbauers Quintero, der eine gewagte Idee zu verwirklichen
versucht: Die Zucht von Koschenilleläusen zur Herstellung von
Aquarellfarben.
Am Anfang als Träumer verlacht, lässt sich Quintero nicht
unterkriegen, er trotzt selbst einer großen Gelbfieberepidemie
und so scheint sein Plan schließlich aufzugehen, die
Farbherstellung entwickelt sich zum wirtschaftlichen Standbein einer
ganzen Insel.
Doch der Wind des Schicksals weht launisch über der Isla
Nacaria. Mit der Erfindung erster synthetischer Farbstoffe beginnt
der Niedergang der blühenden Wirtschaftslandschaft. Als er
schließlich seine Fabrik schließen muss, zerbricht dieser
Verlust den sonst so lebensfrohen Quintero
Bewegt und direkt, aber ohne jedes überflüssiges Pathos,
schildert der spanische Erfolgsautor die Geschichte eines
aufstrebenden jungen Mannes, der sich - aufs Engste verwoben mit dem
Schicksal seiner Heimatinsel - einem Phänomen ergeben muss, das
Insel, Menschen und Träume gleichermaßen in seinen Bann
zieht: Das Auf und Ab der Gezeiten. Ebbe und Flut. Erfolg und
Scheitern. Ganz unabhängig von der Geschichte der Inseln kann
das Buch als poetische Parabel auf zeitgemäße
Wirtschaftskrisen gelesen werden: es geht um den Aufbau einer
Illusion und darum, was das Zerbrechen dieser Illusionen
auslöst.
Spannend und düster. Die fiktive Geschichte auf der fiktiven
canarischen Insel Nacaria beruht auf den Erinnerungen des
Großvaters des Autors.
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