MEIN SCHWULES AUGE “

Ausstellung vom 01. November bis 23. Dezember 08
Vernissage: Freitag, 31.10.08 20-23 Uhr
in Anwesenheit vieler beteiligter Künstler und Autoren samt Buchvorstellung durch Claudia Gehrke (Verlegerin)und Rinaldo Hopf (Co-Kurator). Die Ausstellung zeigt Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Videos von über 40 internationalen Künstler/Innen aus Amerika und Europa anlässlich der Publikation der Anthologie Mein schwules Auge 5 (296 Seiten, viele Bild- und Textbeiträge,15,50 €)

Hg. Axel Schock (Text) und Rinaldo Hopf (Bild), Sven Barletta (Art Direction) www.konkursbuch.com).

Teilnehmende KünstlerInnen:

Hans Abbing (Amsterdam),Alexander von Agoston (Berlin),Henning von Berg (Berlin), Roland Berger (Berlin), Raphael T. Deinert (Berlin), Martina Minette Dreier (Berlin), Carlos Forns Bada (Madrid), Fox (Bergkirchen), Jens Friedrich (Berlin), Alberto de las Heras (Madrid), Brandon Herman (Los Angeles), Gerhard Hintermann (Zürich ), Ivo Hofsté (Berlin),Rinaldo Hopf (Berlin), Pascual Jordan (Berlin), Daniel Josefsohn (Hamburg), Ivar Kaasik (Berlin),Brian Kenny (New York), John Kirby (London), Paul Kremp (Schwäbische Alb), Edward Lucie-Smith (London ), Master Patrick (Berlin), Alex Mene (Vigo), Slava Mogutin (New York), Anja Müller (Berlin), Michael Müller (Hamburg), Muskboy (Berlin), Jörg Nikolaus (Dortmund), Gonzalo Orquin (Rom), Jozef Pavlovic (Prag), Raphael Perez (Tel Aviv), Black Peter (New York), Roberto Rincon (London), Nikolaus Schmidt (Berlin ), Christopher Schulz (New York), Aleksandr Schumow (Moskau), Pet Silvia (New York ), Steam (Tel Aviv), Jim Verburg (Montreal), Donatien Veismann (Paris), Alexis W. (Gran Canaria ), Jonathan Webb (Paris), Jörg Wendt-Gaudreault (Berlin), Edi Winarni (Köln), XerXeX (Madrid ), Etienne Zerah (Genua).


Das längst Kult gewordene Jahrbuch Mein schwules Auge 5
versammelt künstlerische und sexuelle Abenteurer und Exoten verschiedenster Couleur. Darunter wie in den vorangegangenen Bänden viele neue oder hierzulande weniger bekannte Talente neben solchen,die sich in der internationalen Kunstszene bereits einen Namen gemacht haben.

Zwei zentrale Themen sind „Häuslicher Sex “ und „Zurück zur Natur “.In den letzten zehn Jahren prägten Fetisch, Pornografie, Kommerzialisierung und immer extremere Formen von Sexualität das in der Öffentlichkeit wahrnehmbare Bild schwulen Lebens und Erlebens. Heute zeichnet sich deutlich eine Gegenbewegung ab, die sich etwa mit dem Begriff „Back to the roots“ beschreiben ließe. Als gesellschaftliche Avantgarde experimentieren schwule Künstler auf der ganzen Welt mit Gegenentwürfen und versuchen, mit den Mitteln der Kunst neue Welten zu schaffen. Als Sinnbild für diese Aufbruchstimmung können die beiden miteinander ringenden alten Männer auf Fotografien des Künstlers Raphael Perez aus Tel Aviv dienen: Sie stellen die dem Alter auferlegten Grenzen und Verhaltenscodices in Frage und hinterfragen unsere Vorstellungen von Schönheit und Natürlichkeit.

Mit freundlichen Grüssen

Mirko Freiwald und Pascual Jordan

Werkstattgalerie Öffnungszeiten:Di -Fr 12-20 Uhr

Eisenacher Strasse 6 Sa 12 -18 Uhr