Regina Nössler

konkursbuch Verlag Claudia Gehrke
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* 1964 in Altenhundem, Studium der Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, lebt als freie Autorin und Lektorin in Berlin. Bisher 10 Buchveröffentlichungen (Romane und Erzählungen). Mitherausgeberin von konkursbuch: “Blut”, “Haare”, "Haut", "Schreiben" (2006), "Angst" (2007) und von "Mein lesbisches Auge" 1-5. Redakteurin von "Mein lesbisches Auge". Regina Nössler bei Literaturport.de

Spezialangebot:
Nössler-Roman-Paket:
3 Romane (Hardcover): Wahrheit oder Pflicht - Strafe muss sein - Eifersüchtig durch den Winter nur 29,90. Spannende Romane um Untiefen zwischen Liebe und Sex. "Wahrheit oder Pflicht" ist die Geschichte einer Pubertät in einer Kleinstadt, in "Strafe muss sein" geht es um ein langjähriges Paar, das seine Beziehungskräche auch sexuell austrägt und - jeweils aus Rache - durch Verhältnisse mit anderen (ein Paar, das sich trotzdem heftig liebt). Und "Eifersüchtig durch den Winter" spielt während eines langen Berliner Winters, von der ersten Entdeckung der Spuren der Untreue über alle Phasen der Eifersucht - doch irgendwann ist der Winter vorbei.

Oktober 2011 erschienen:

Auf engstem Raum,Thriller. 416 S., Klappenbroschur, Fadenheftung, 10,90. ISBN 978-3-88769-756-3

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Ein Schreibwarenladen in Berlin. Der Laden ist vollgestopft und eng. Als Verkäufer werden studentische Aushilfskräfte beschäftigt. Manche, wie Marie und Odette, arbeiten schon sehr lange dort. Moderne Tagelöhner, die nur Geld bekommen, wenn sie tatsächlich zu ihrer Schicht erscheinen. Auch der Chef Heinz Wuttke steht hinter der Ladentheke, gemeinsam mit seiner Frau. Spannungen wachsen. Konflikte werden nicht ausgetragen. Abschalten geht nicht mehr. Marie redet zu Hause mit ihrer Freundin nur noch von der Arbeit und einer Kollegin, die sie nicht leiden kann. Die Geschäfte gehen immer schlechter. Wuttke ignoriert das. Unbezahlte Rechnungen türmen sich. Frau Wuttke erträgt ihren Mann von Tag zu Tag weniger. Schleichend kippt die Stimmung in dem von außen so liebenswert altmodisch wirkenden Geschäft. Eine langjährige Kundin empfindet ihre Besuche, auf die sie sich früher immer gefreut hat, inzwischen sogar als Mutprobe. Die Mitarbeiter giften sich offen an. Nicht nur das, sie und Frau Wuttke werden auch zu den Kunden zunehmend unfreundlicher. Man kann sich nicht aus dem Weg gehen. Eines Tages liegt ein Toter vor dem Laden. Aber das ist erst der Anfang

"Mit bösartiger Klarheit beschreibt Regina Nössler diese Keimzelle der Unzufriedenheit mitten in Berlin. Das ist schon ziemlich großartig, eben weil das Buch präzise den heutigen Arbeitsalltag vieler Menschen schildert. Dies übrigens besonders gekonnt, weil mit einem Blick auf beide Seiten des Verkaufstresens ausgestattet. Verkaufende wie Kunden werden von der Autorin abgebildet, aber eben wie …
Selten waren in einem Kriminalroman Ort und Personal so miteinander verwoben, so abhängig vom anderen. Diesen Kriminalroman lesen bedeutet Platz vor einer Theaterbühne nehmen und mehrere Stunden gebannt draufstarren!"
(Christian Koch, Hammettbuchhandlung)

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Rezension krimilady.de


Kleiner toter Vogel.Thriller. Neu 2010
416 S., 10,90, ISBN 978-3-88769-751-8

Johanna Fink hat die Aufgabe übernommen, das Haus ihrer vor zwei Wochen verstorbenen Tante Helene aufzulösen. Zu Hause in Berlin steckt sie in einer Beziehung, die auf Trennung hinausläuft, fühlt sich ziemlich einsam in der Welt, lebensmüde. Sie reist mit dem Zug in die - in ihren Augen - gottverlassene Einöde. Fremde Landschaft, Herbst, Nebel. Sie fürchtet sich. In einer Großstadt fühlt sie sich sicherer. In Berlin erreicht sie niemanden. Nachts unheimliche Geräusche. Anonyme Anrufe. Der Fund eines kleinen toten Vogels auf der Terrasse verstört sie. Und eines Morgens liegt an derselben Stelle eine tote Frau. Zufall - oder ist Johanna gemeint?

"Echten Nervenkitzel - ohne lautes Getöse, aber ausgesprochen eindringlich. Das Gefühl der Bedrohung, das von der Protagonistin Besitz ergreift, ist so hervorragend eingefangen und so lebensecht geschildert, dass es förmlich den Seiten entströmt und beim Lesen unweigerlich mit aufgesogen wird. Nach Erreichen des mit Neugier und Spannung erwarteten - völlig unvorhersehbaren - Endes darf frau/man dann erleichtert wieder ausatmen und sich zur Wahl ihrer Lektüre beglückwünschen!" (HAJO)

„In Regina Nösslers Krimi „Kleiner toter Vogel" hat Johanna Fink die Nase voll von Berlin, ihrer schwierigen On-and-Off-Beziehung und den Geldsorgen. Als Auszeit von den Problemen löst sie den Hausstand ihrer verstorbenen Tante auf. So landet die Wissenschaftslektorin in einem schwäbischen Dorf voller alltäglicher und auch ungewöhnlicher Grausamkeiten. Das Landleben erscheint ihr gefährlicher als die Großstadt und umgeben von Tod ist sie ihrer eigenen Leere, Panik und Einsamkeit ausgesetzt ... alles in allem ist ihr ein großartiger Thriller gelungen, der ansteckende Angst verbreitet und kaum aus der Hand zu legen ist." (SIEGESSÄULE)

Weitere Pressestimmen


Leseprobe: der Anfang des Romans als PDF

"Ach, ich liebe ihre Texte! Niemand schreibt so wie Regina Nössler, eine ganz eigene Sprache, spröde und klar zugleich, melancholisch und doch voller Hoffnung. Ich fange an zu lesen und tauche ein, die Geschichte lässt mich nicht los. Sie ist eine ganz wunderbare Schriftstellerin." (Dr. Corinna Rückert)




Die Kerzenscheinphobie. 2. Auflage Juni 2011
Roman. ca.224 Seiten, Klappenbroschur, Fadenheftung, 9,90 Euro,
ISBN 978-3-88769-724-2

Alles ist gut. Berauschend. Die große Liebe, sexuell und emotional. Doch schleichend macht sich der Wunsch nach immer mehr Nähe breit …
Die schüchterne, unsichere Sabine, Anfang zwanzig, träumt von Constanze. Constanze ist bei allen beliebt und nimmt Sabine zunächst nicht wahr. Einige Monate des vergeblichen Schwärmens vergehen und dann, endlich, wird Constanze auf sie aufmerksam. Die beiden jungen Studentinnen verlieben sich ineinander. Doch aus Liebe wird bald Obsession. Immer mehr fühlt sich Sabine bedrängt und kontrolliert. Die Beklemmung wächst, der siebte Himmel verdunkelt sich.
Viele Jahre später lasten die Schatten der Vergangenheit auf Sabines aufkeimender Liebe zu Anna. Was geschah damals mit Constanze, kann sich Sabine endgültig von ihr lösen und hat ihre Liebe zu Anna eine Chance?
"Ein spannender Psycho- oder Beziehungsthriller, der jedoch auch die schönen Momente von Liebesbeziehungen nicht zu kurz kommen lässt." (Lambda Nachrichten, Mai/Juni 09)

Andere Pressestimmen:

Leichtfüßig, tabulos und mit einem unglaublichen Blick für Situationskomi.k" (Nicole Müller, NZZ)

„Spannungsgeladen in jedem Satz Regina Nösslers Roman, durch den sich ein blutroter Faden aus hemmungsloser Leidenschaft und hassvollem Schmerz zieht ..." (Stuttgarter Nachrichten)

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Regina Nössler und
Corinna Waffender, Liebe hoch drei. Roman. 3. Auflage
224 S., Klappenbroschur, 9,90, ISBN 978-3-88769-722-8


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Humorvoll und literarisch versiert lassen die Autorinnen den abgründigen Gedanken dreier vor Leidenschaft außer Kontrolle geratenen Frauen freien Lauf. Eine hochspannende Dreiecksgeschichte. Der schonungslose Blick in die Köpfe von Viola, einer wohlhabenden Konzertpianistin, von Stefanie, einer bürgerlichen Bundestagsabgeordneten, und von Petra, einer aus einfachen Verhältnissen stammenden Kellnerin, entlarvt auf äußerst unterhaltsame Weise die alltäglichen Überlebensstrategien in einer subkulturellen Klassengesellschaft.
Leicht und doch bitter ernst wird aus Schwärmerei Verlangen, aus Begehren Verzweiflung und aus Verzweiflung Liebe.
Liebe hoch drei ist mehr als eine selbstironische, höchst amüsante Dreiecksgeschichte. Der provokante Roman ist doppelter Lesegenuss zweier Erfolgsautorinnen, die einmal mehr anspruchsvolles Schreiben mit guter Unterhaltung verknüpfen.

"Prickelnd spannend ... mit Hingabe und psychologischer Klarsichtigkeit erzählt" (L-Mag, Nov/Dez 07)
"Die Leserin sitzt jeweils im Kopf der gerade erzählenden Person. So ist man die ganze Zeit hautnah am bzw. im Geschehen. Dazu wunderbar witzig und pointiert erzählt, die drei Protagonistinnen sind ausgefeilt in ihren Persönlichkeiten und werden absolut glaubwürdig rüber gebracht. Vom ersten bis zum letzten Wort Genuss pur!" (Miriam, lesarion, Nov.07)

Politikerin verliebt sich in der Aufregung eines Wahlkampfs völlig unpassend - und im Beisein ihrer Freundin - in eine kesse Barfrau. Die Freundin merkt es nicht, weil sie selbst plötzlich zu schwärmen beginnt ... Superspannend, der Blick in die Köpfe der drei ziemlich unterschiedlich gepolten Frauen, in das, was sie wirklich denken. Und ziemlich lange bleibt offen, wer schließlich mit wem im Bett landet ... aber dann! Tolles Buch. (Sofie, Amazon-Rezension)

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Pressestimmen



Tiefe Liebe, freier Fall
Roman, 224 S. Klappenbroschur, Fadenheftung, September 2006, 8,90 Euro, SFr 16,50, ISBN 978-3-88769-718-1

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Isabel, vom Spiel der Liebe bitter enttäuscht, führt im Hinterhaus einer Berliner Zweizimmerwohnung ein Schattendasein, als sie die wohlhabende Johanna kennenlernt. Im ersten gemeinsamen Urlaub auf der Ferieninsel Madeira meint es das Glück mit den beiden ungleichen Frauen gut, zögerlich traut Isabel wieder zärtlichen Gefühlen. Doch dann wird sie von der dunklen Seite ihrer Vergangenheit eingeholt: Plötzlich taucht die totgeglaubte Agnes vor ihren Augen auf, eine längst ad acta gelegte Affäre scheint mehr zu wissen, als ihr lieb ist, und dann steht auch noch Johannas Ex vor der Tür. Zu viele Figuren beanspruchen im Monopoly des Lebens den Platz an der Sonne, und einmal mehr baut Isabel auf die extravaganten Straßen: Sie führen an den Rand der höchsten Steilküste Europas, direkt in die Tiefe.

Beziehungsthriller im Stil von Celia Fremlin. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite präsentiert Regina Nössler eine Geschiche, in der die Grenzen liebevoller Hingabe und subtiler Bedrohung kunstvoll verwischt werden. Die Autorin macht vor dem Abgrund verstörender Liebe nicht Halt.

Pressestimme:

I"sabel, ewige Promovendin Mitte Dreißig, bekommt weder ihr Leben noch ihre Dissertation so richtig in den Griff. Dann lernt sie Johanna kennen, Wohlhabende Erbin mit Ferienhaus auf Madiera und die beiden beginnen eine Liebesbeziehung. … Doch dann ist die symbiotische Verbindung plötzlich bedroht: eine Affäre aus Isabels Vergangenheit und Johannas Ex tauchen auf. Bei einer gefährlichen Wandertour in den Bergen muss Isabel handeln, um ihr Glück zu retten. Subtil, vielschichtig, durchweht von einem Hauch Highsmith und ihrem wunderbaren, gewohnt lakonischen Stil erzählt die Autorin eine beklemmende Geschichte von Versagen und der Sehnsucht nach Glück. … Die Geschichte im Buch endet abrupt, die im Kopf läuft weiter und weiter und weiter. Gibt es Besseres über ein Buch zu sagen?"
(Lesbenring-Info, März 2007)



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Presseinfo


Dienstagsgefühle. Roman in der Reihe Liebesleben. 224 S., frz. Broschur, Fadenheftung,7,90, ISBN 3-88768-714-6

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Eine Frau wacht neben ihrer Geliebten auf - und das Gefühl der Liebe scheint plötzlich verschwunden, ganz ohne Grund. Sie seht auf, verlässt die gemeinsame wohnung und lässt sich durch Berlin treiben. Wie beginnt Liebe? Kann sie einfach so aufhören? In Rückblenden erfährt man die Geschichte dieser Liebe und andrer Lieben davor...Und wie geht es weiter, mit der Liebe nach diesem seltsamen Dienstagmorgen? Das lesen sie im Buch! Spannend, mit romantischen anklängen und mit Nösslers genauem Blick auf die Details erzählt.

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Pressestimmen


Eifersüchtig durch den Winter
Roman, 176 S., geb.,Eur 12,90, ISBN 3-88769-166-0
In einer Winternacht entdeckt Anita, daß ihre Freundin Sabine fremd geht … und plötzlich tauchen in den Nächten, in denen sie wach liegt, böse Phantasien und Erinnerungen auf, plötzlich hört sie überall Geschichten von Beziehungsverstrickungen und eifersüchtigen Liebhaberinnen …Sie schwankt zwischen Rachephantasien und den Bemühungen, wieder verführerisch zu erscheinen - was zu äußerst komischen, rührenden, peinlichen oder erregenden Situationen führt …und irgendwann ist der Winter vorbei ...

Von der Kindheit an ist die Ich-Erzählerin - wie alle, völlig unabhängig, ob lesbisch, hetero oder schwul - verstrickt in ein Netz aus Eifersüchteleien. Entweder ist jemand auf sie eifersüchtig, oder sie selbst ist eifersüchtig. Und eifersüchtige Menschen tun Dinge, die sie sonst nie machen würden: schnüffeln in fremden Wohnungen herum oder entwickeln die schlimmsten sexuellen Phantasien, bei der Vorstellung, was die Geliebte mit anderen so alles treiben könnten … so ist dieser Roman natürlich auch eine Liebesgeschichte, auch ein erotischer Roman.

Alles paßt ins System, jede Bemerkung des anderen bedeutet etwas, die Vergangenheit wird auf Spuren untersucht und uminterpretiert, Schubladen werden durchsucht, verdächtige Dokumente kopiert, Fotos gestohlen, Haare gefunden , und es wird vermutet, daß sie es schon immer und oft getan hat, mit jeder dahergelaufenen …

Regina Nössler erzählt von allen Varianten der Eifersucht - spannend, schonungslos offen und mit einem wunderbar trockenen Humor.

Pressestimmen:

„Anita hat zwei Probleme. Das eine ist ihre notorische Eifersucht, mit der sie über die Beziehung zu ihrer Freundin Sabine wacht. Das andere Problem: ihre Eifersucht ist berechtigt... Sicher ist, dass Regina Nösslers Roman „Eifersüchtig durch den Winter" zum Komischsten und gleichzeitig Ehrlichstem gehört, das die deutsche Literatur in letzter Zeit hervorgebracht hat. Weitab vom Geschwafel sogenannter Popliteraten ist ihr ein unglaublich unterhaltsames und vielschichtiges buch gelungen, das vielleicht gerade deshalb heraussticht, weil es eigentlich nichts besonderes sein will." (Stefan Panor, das magdeburger citymagazin)

"Regina Nössler geht auf ein Thema ein, das wohl alle schon am eigenen Leib erfahren haben &endash; die Eifersucht. Sie beschreibt dies mit einer Leichtigkeit und einem Witz, dass es einen eher zum Schmunzeln als zum Heulen ist. Bei gewissen Passagen lachte ich laut vor mich hin und war froh über den Regentag, konnte ich doch einfach in der Badewanne liegen und lesen. Ein wundervolles Buch für Eifersüchtige und solche, die es nicht sein wollen, und für alle, die eine pointierte Schreibe mögen." (DIE)


Weitere Pressestimmen

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Wie Elvira ihre Sexkrise verlor
Erotische Erzählungen, 3.Auflage, Eur 10,50

“Der Autorin gelingt es, die Ungereimtheiten und Ambivalenzen des täglichen Liebens & Lebens so leichtfüßig wie aufregend zu schildern.. Große Empfehlung” (Luna-Frauenbuchversand)

Frau kann auch mal lachen, mal geht etwas schief, mal denkt frau währenddessen darüber nach, ob sie eigentlich gut küssen kann, mal fragt sie sich, ob sie wirklich Sex mit Frau Elstermeier möchte, während diese zwischen ihren Beinen kniet und sich in sie einfühlt. Es geht tabulos um Sex.

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Strafe muß sein
Roman, mit farbigen Fotoillustrationen von Petra Kuczmarski, gebunden, 3.auflage, Eur 15,50
Hildegard, Talkshowmeisterin, und Henriette, Tierärztin mit leicht ergrauten Haaren, seit 12 Jahren ein Paar. Eine ist eher kindisch und trotzig, die andere laut und hysterisch, und beide sind ganz furchtbar liebenswert. Sie streiten sich. Und machen Sex, deutlich, anregend, und überhaupt nicht pathetisch. Sex, bei dem die Leserinnen lachen können. Scharf und schlecht und lustvoll und komisch und keineswegs nur sanfte Harmonie. Der Kitzel der bösen Gedanken. Und sie bestrafen sich gegenseitig: mit ungewöhnlichen Abenteuern. So verführt Hildegard Rubina im Dinosauriermuseum, und Henriette läßt sich aus Rache mit Marlene Gott ein … Der Autorin gelingt es, die Ambivalenzen von Bosheit und Lust, die sich in jeder Beziehung aufbauen, lustvollst zu beschreiben. Oder, weit schlimmer (und Anlaß, das Buch an einigen Frauenorten nicht zu verkaufen), sie verschließt die Augen auch davor nicht, daß lesbische Sexualität auch einmal aus einem Streit und dazu anfangs gegen den Willen einer der beiden Frauen entsteht. Hildegard will gehen, nachdem sie und Henriette sich mit Alltagskrieg genervt haben.

"Du hörst mir nicht zu, weißt du überhaupt was Liebe ist?”
Henriette hindert sie mit körperlicher Gewalt am Gehen. Und bringt sie dazu, Sex zu machen - gegen ihren Willen. Später verwandelt sich der Widerstand in Lust. Zum Schluß sitzen sie über den Bratkartoffeln. “Ich würde keinen Ketchup dazu essen …”

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Wahrheit oder Pflicht
Roman, mit Abbildungen aus der Pubertät der 80er, 192 Seiten, Eur 15,50, ISBN 3-88769-129-6
Katja Schnerwik ist 14, wäre aber lieber 16. Ein Pubertätsroman. Es geht um die Schwärmereien und Peinlichkeiten, um Sex, um Onanie und erste Lieben, denn worum dreht sich's in der Pubertät dauernd? Und um Mutter und Tanten, Mitschülerinnen und Lehrerinnen ...

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Phoebe Müller

Ina Paul

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