Pressestimmen Dagmar Fedderke

Biographie
aufgewachsen in Norddeutschland, Studium Psychologie, dann Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, später Computerkunst. Viele Ausstellungen (Eva und die Zukunft &endash; Hamburger Kunsthalle; Computer Painted Photographs &endash; Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Goetheinstitut Paris und Staatsgalerie Bratislawa Tschechoslowakei). Wandmalereien in Hamburg, Bühnenbild für Gripstheater Berlin, diverse Förderungen u. Stipendien für Computeranimation. Sie lebt seit 1989 in Paris und begann dort Romane und Erzählungen zu schreiben. Ihr erstes Buch, der erfolgreiche erotische Roman „Die Geschichte mit A." ist inzwischen in der 8.Auflage. Portraits der Schriftstellerin und Künstlerin u.a. im Kulturweltspiegel, WDR 3, SWF 3, NDR 3. Bisher 7 Bücher, Romane und Erzählungen.

Pressestimmen:
„Immer charmant, aber nie frivol." (Süddeutsche Zeitung)

„[Dagmar Fedderkes Texte haben] den Atem von etwas Existentiellem, das anderenorts verloren scheint."
(Berner Zeitung)

„In rasanter unverklemmter Sachlichkeit fährt die Autorin durch die Untiefen von Sexualität und Liebe und zugleich vorbei an den Juwelieren der Place Vendôme, zum Austernessen ins La Coupole und zum Strapskaufen nach Montparnasse. Ein aufregender Rechenschaftsbericht sexueller Eskapaden inmitten einer durchaus bürgerlichen Existenz." (ARD Kulturweltspiegel)

„Alles ist Erotik. Der Gang durch Paris unter den bewundernden Blicken der Männer ebenso wie harter Sex. Die Autorin versteht es vortrefflich, jede noch so banale Begebenheit vor Erotik knistern zu lassen." (mobo.de)

„Das Kühle, Schwebende ihrer Sprache hat mich immer wieder an die Architektur der Halles, der Bahnhöfe, des Montparnasse, der Passagen, des Centre Pompidou erinnert. All diese Bauwerke, in denen es kein klares Innen und Außen gibt, in denen die Tauben zwischen den Kaffeetischen und Lampen herumkurven. Metall, Milchglas, halb opak, halb transparent, wie der Umschlag des Buches. "Je ne sais pas", Orte, die weder öffentlich noch privat sind, Orte des Verkehrs und Verkaufs, Orte in denen das Fremde nah und das Nahe fremd wird...Die Intensität dieses Buches beruht gerade auf dem Wissen, daß nicht mehr aus jeder Geschichte eine Liebesgeschichte werden muß, und daß die Intensität einen Begriff von Liebe verlassen hat, der langsam Geschichte wird..."(Silvia Henke, Manuskripte)

„Erotisch ist dieser tagebuchähnliche Roman. Von Ereignis zu Tragödie zieht sich der rote Faden der Verführung. In der Metro, auf der Straße, im Café, beim Schuhputzer, der Frauenärztin oder im Taxi - in 26 Fällen genießt man die Vielfältigkeit der reizvollen Begegnungen, alltäglich, seltsam, spritzig, romantisch... Ergänzt durch pikante Fotos ein Schmuckstück an gebundener Liebeslust." (Penthouse zu „Notre Dame von hinten")

„Die Stadt und der Mann verschmelzen auf der Haut zu einem einzigen Gefühl der Lust... der Reiz des Romans ist auch ein Wechsel von Gefühl und Vernunft, von Distanzierung und Identifikation. Da sieht jemand mit großem Erstaunen und Stolz auf die eigene Risikobereitschaft, mit Verständnis und Entrüstung, die wenn auch gebrochen nicht ohne schamvollen Ernst ist. Mit diesem Frauenporno hat die Autorin nicht nur Mut sondern auch großes literarisches Talent gezeigt, die Fähigkeit bei der Beschreibung sexueller Vorgänge der Lächerlichkeit zu entgehen durch eine romantische Ironie..."
(Wochenpost)

„...daß sie störrisch nach dem Glück sucht. In einer Zeit, in der so viele so vieles einsehen, ist diese Unbelehrbarkeit eine der wichtigsten Haltungen. Für Arbeits- und Familienminister sind Fedderkes Bücher nichts." (Freitag)

„Abgezirkelte Dienstleistungen in verspießerten Trabantenstädten schlagen um in sexuelle Denkzettel. Dem prüden Anbieterpaar verpaßt die lüsterne Kundin wider Willen eine Lektion. Der Pantoffelheld schlafft ab. Die anderen haben es nicht gemerkt, aber sein skandalöses Ejakulat hat unsere zuvorkommende Heldin längst verschluckt, um den schiefen Ehesegen zu retten. Die kleinen Slapsticks, die aus den vorprogrammierten Lustmenues ausbüchsen, verleihen dem Roman jenen extravaganten Humor jenseits dümmlich pornografischer Beflissenheit. Der Reiz dieser education sentimentale: Strategisch arrangierte Liebestheatralik gegen deutschen Gefühlsdünkel. Ein Stück gallischer Lebenskunst gegen germanischen Arbeitsethos. Die Bilder der Lust vibrieren über ihren eigenen Rand hinaus... Ihre Erotik hat sich hin zu einer konkreten Soziologie und Psychologie, einer geschichtlichen Dynamik geöffnet, in der die individuelle Lust die Kontur eines politischen Bedürfnisses zurückgewinnt. Wann heißt es wieder: Why don't we do it in the road?" (P.Brinkemper, Glanz & Elend)

„`Ich ging aufs Klo einen langen Flur enlang´ - nein, dies ist nicht der Auftakt einer short story von Bukowski, nur ein Satz aus einer heiter satirischen Betrachtung der Klokultur von Paris. `Pissing in Paris´ heißt der etwas andere Reiseführer von Dagmar Fedderke - unentbehrlich für jeden, der sich nach opulentem Mahl in der Seinemetropole stilvoll erleichtern will... Ein Kunstbanause, wer darüber die Nase rümpft und überhaupt: die humorvollen Geschichten sind gar nicht so `degoutant´ wie der dreiste Titel vermuten läßt. Das `savoir vivre´ macht sich eben auch hinter den Klotür bemerkbar. Die Autorin beschreibt kunstvoll erstaunliche, aber auch sehr bizarre Erlebnisse, die sie auf ihrer Toillettenrundreise durch Designerkneipen, Szenebars und Feinschmeckerrestaurants gesammelt hat... Und auch die Bildung kommt nicht zu kurz... da sage noch einer, die Pariser Klokultur sei den Abfluß hinunter gegangen, seitdem die berühmten Pissoirs von den rundum dichten Münzklos verdrängt wurden..."
(Frankfurter Rundschau zu "Pissing in Paris")

 „Ein Reiseführer zu versteckten Orten in Paris - Anekdoten drumherum, Lagepläne, Ortsbeschreibungen und Schwierigkeitsgrade der Benutzbarkeit - die Beschreibungen sind liebevoll, komisch und mit einem unbestechlichen Blick fürs Notwendige..."(GEO zu "Pissing in Paris")

„In der sprachlichen Gestaltung des Unaussprechlichen ist Fedderke amüsant, präzise, mitreißend." (Tagesspiegel)

„Erotische Geschichten zu schreiben gehört zu den größten Wagnissen der Literatur. Weg von den groben sexuellen Klischees und öden pornografischen Banalitäten und hin zu jener frivolen Leichtigkeit, die zum Schmunzeln einlädt und selbst mit Liebesschmerz versöhnt. Der Autorin Dagmar Fedderke ist diese lockere Hand gegeben, mit der sie freche Miniaturen über Flirts und Liebeleien entwirft." (NDR)

„Das was erotische Geschichten aus Paris immer versprechen, aber selten halten, löst Dagmar Fedderke endlich ein: elegant und überraschend."
(Schwäbisches Tagblatt)

  

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