Pressestimmen zu "Endlich daheim"


"Wenn die Welt Risse bekommt: Regina Nössler, die bereits mit „Wanderurlaub“ oder „Auf engstem Raum“ glänzte, versteht es – ja, doch, ich schreibe das Wort – meisterlich, mit kleinen Mitteln und ohne großes Tamtam einen Sog zu erzeugen, der gefangen nimmt. Ihre Welt ist die ganz alltägliche. Schrecken und Suspense liegt in den feinen Rissen, die sich auftun."
(Alf Mayer, Culturmag.de, Bloody Chops May 2016. Die ganze Rezension)

"Ausgesperrt: Die vierzehnjährige Kim kommt nachmittags aus der Schule, aber der Haustürschlüssel passt nicht mehr und ihr Name ist vom Klingelschild verschwunden. Die Mutter ist beruflich unterwegs. Kim irrt durch Berlins Straßen ...
Es ist nicht nur ein spannender Thriller, den Regina Nössler hier geschrieben hat, sondern auch eine Gesellschaftsstudie. Kim ist  „fett“ und unbeliebt, ihre Mutter kämpft sich als  Alleinerzieherin durchs Leben. So ausgesperrt wie aus der sozialen Gruppe der beliebten Gleichaltrigen ist Kim plötzlich aus ihrer  eigenen Wohnung, ihrem  Rückzugsgebiet, dem einzigen Ort, an dem sie noch wirklich hingehört. Nachts allein in den Straßen der Großstadt begegnen ihr dann genau jene Gefahren, die wohl  jede (junge) Frau im Hinterkopf spazieren trägt.  Nössler zeichnet jedoch auch ein starkes junges Mädchen, das selten machtlos ist. Sie trifft  selbstbestimmt Entscheidungen, auch wenn ihr  die Angst das Blut durch die Adern jagen lässt. Und es warten auch einige positive Überraschungen. Neben der vielschichtig gezeichneten Kim  lernen wir ihre lesbische Tante kennen, eine allzu  realistische, grantige Nachbarschaft, Obdachlosigkeit, Gewalt, Güte und ein Ende... das nicht  verraten wird. Empfehlung!"
(GaH, Weiberdiwan, Sommer 2016) 

"Das ist ziemlich großes Kino, was sich Regina Nössler in ihrem neuen Thriller [...] ausgedacht hat. Mit allem, was dazugehört. Berlin an einem Freitag im November, an dem ein Fuchs im Nebel auf dem Schulhof auftaucht und der für die fast 14jährige Kim zu einem Alptraum wird [...]
Sie ist schon ein seltsames Mädchen, irgendwie schräg und dabei sehr liebenswert
[...]
Die Uhrzeiten erscheinen als Kapitelüberschriften und lassen uns Kims Odyssee durch die nächtliche Stadt in „Echtzeit“ miterleben
[...]
Kim fühlt sich „wie aus der Zeit gefallen“ und die Leserin spürt den kalten Hauch des Grauens, das ein empfindsamer junger Mensch in der Pubertät erlebt, in dieser Lebensphase, die Kim in ihrer drastischen Sprache als „Wohneinheit in der Hölle“ bezeichnet.
Regina Nössler schreibt seit ihrer Jugend
[...] In der letzten Zeit sind ihre subtilen Thriller sehr erfolgreich.
So auch dieser empfehlenswerte Roman mit Garantie für Gänsehaut und einer ebenso verblüffenden wie überzeugenden Auflösung.“
(eva, Rosige Zeiten, März/April 2016)

„Subtil, beunruhigend, fesselnd.“
(Virginia Nr. 58, Frühjahr 2016)


 

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