Franziska Steinrauch
konkursbuch Verlag Claudia Gehrke
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Franziska Steinrauch studierte Journalistik, lebt zur Zeit auf einem umgebauten Bauernhof auf dem Land und arbeitet als Ghostwriterin, verfasst Reden und gab unter Pseudonym Sachbücher heraus, u.a. eines über »Bossing«. »Der kluge Säufer« ist ihr literarisches Debüt.



224 Seiten, Klappen mit Fadenheftung, 9,90, ISBN 978-3-88769-774-7

Geschichte einer großen Liebe. Doch der Mann ist alkoholkrank ...
Als Franziska, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, mit Achtzehn den zehn Jahre älteren Konzertgeiger Enno kennenlernt, entwickelt sich eine leidenschaftliche Beziehung zwischen den beiden. Er ist die Liebe ihres Lebens. Auch als sie feststellt, dass er alkoholabhängig ist, bleibt sie optimistisch und glaubt an ihre gemeinsame Liebe. Doch mit den Jahren wird ihre Liebe von Sorge und Mitleid um Enno überlagert. Sie gerät in eine Co-Abhängigkeit.

Sie schwankt zwischen den Lügen, um die Trinkerei ihres Mannes zu decken und ihn bzw. die Krankheit damit weiterer zu unterstützen. Wut, Not und ihre Liebe zu ihm führen sie in eine verzweifelte Situation. Jahrelang steht sie ihm bei und hält seine Trinkerei und ihre eigenen Lügen aus, doch es wird immer schlimmer für sie. Sie hat Angst, sich selbst zu verlieren, Ennos Alkoholsucht wird zu ihrem Lebensmittelpunkt. Sie flüchtet sich Affären und kann doch von Enno lassen… Wird sie ihn verlassen?

Franziska Steinrauch schreibt so berührend, dass man sie sinnliche Erotiik zwischen beiden zu spüren meint, aber auch so, dass man beim Lesen die Protagonistin anschreien möchte, Enno endlich zu verlassen.
In einer knappen pointierten Sprache macht sie die Angst und Verzweiflung der Frau deutlich, aber auch ihre Liebe und ihre Hoffnung Enno möge aufhören. In unterschiedlichen Momentbeschreibungen baut sie eine unglaubliche Emotionalität auf, die mitleiden und -hoffen lässt und Franziskas Handeln für den Lesenden erfahrbar macht.

Ulrike Böhm, Ärztin (sie arbeitete mehrere Jahre in einer Klinik für Alkohol- und Medikamentenabhängige) und gelegentlich Rezensentin des Feuilletons »Leipzig-Almanach« über den Text: »… wunderbar geschrieben, von Anfang bis zum Schluss mitreißend, und ein Medikament für Angehörige.«

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