Yoko Tawada
konkursbuch
Verlag Claudia Gehrke - PF 1621 - D-72070 Tuebingen Tel . 0049 (0)
7071-78779 und ++66551

* 1960 in Tokyo, lebt seit
1982 in Hamburg, seit 2007 in Berlin. Studierte in Tokyo und Hamburg
Literaturwissenschaft. Erste literarische Veröffentlichungen
1986 in "Japan-Lesebuch". Erste Buchveröffentlichung in
Deutschland 1987 (Nur da wo du bist da ist nichts), in Japan 1992
(Sanninkankai). Sie schreibt in deutscher und japanischer Sprache.
Alle Übersetzungen aus dem Japanischen von Peter
Pörtner. Literaturpreise
u.a.: Förderpreis
für Literatur der Stadt Hamburg ca. 600 Lesungen
in aller Welt
"Gunzo-Shinjin-Bungaku-Sho"
"Akutagawa-Sho", der Preis "Akutagawa-Sho" ist der
angesehenste japanische Literaturpreis
Lessingförderpreis der Stadt Hamburg
Chamissopreis
Poetikdozentur Tübingen
Sei Ito Literaturpreis
Junichiro Tanizaki Literaturpreis
Goethe-Medaille
"Yoko Tawada beschreibt
die Welt so, wie sie aussähe, könnte man gleichzeitig
träumen und hellwach sein
" (taz)
"Das Asiatische und Europäische sind in ihrem Werk kein
Gegensatz..." (aus der Rede zur Verleihung der Goethemedaille)
Yoko
Tawadas Homepage: www.tawada.de
Neu Herbst 2008:

Schwager in Bordeaux. Roman
208 S., mit einigen farbigen Bildern, Klappenbroschur,
Fadenheftung, ISBN 978-3-88769-376-3, 12,90
Der Tag einer Ankunft. Einer Reise durch die Kulturen. Und durch
Lebensgeschichten der FreundInnen der Reisenden. Gegliedert durch
japanische Schriftzeichen, jedes Zeichen ist eine Sekunde der
Erinnerung, jede Sekunde der Erinnerung ein Roman.

"Verwinkelt und spannend! Sie betreibt in ihrem Buch eine
zärtliche Kulturanalyse." (ZEIT-online)
Yuna reist nach Bordeaux, in das Haus von Maurice, dem Schwager ihrer
Hamburger Freundin Renée. Das Haus ist frei, denn Maurice
möchte selbst verreisen, und Yuna möchte Französisch
lernen. Während dieses Tages tauchen in ihrer Erinnerung nach
und nach Freunde, Freundinnen und Bekannte auf, auch ihr Kater, die
Geschichte entspinnt sich, hinein in den Ankunftstag von Yuna und in
das vielfältige Lieben und Leben, auch mal Sterben, ihrer
Freunde. Nichts scheint Zufall, oder ist doch alles Zufall?
Ideogramme gliedern den Text, jedes Ideogramm eine Sekunde der
Erinnerung, ein Roman. Eine Geschichte über das Verhältnis
von Sprache und Leben, über die manchmal bedrohliche Kraft von
Häusern, über die Sehnsucht, das Wasser, das Reisen. Die
Schauplätze Bordeaux und Hamburg, beides Hafenstädte, die
nicht direkt am Meer liegen, sind Orte verschiedener Formen von
Sehnsucht.
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Leseprobe
Pressestimmen
zum Buch
Literarische Essays:
Sprachpolizei
und Spielpolyglotte
Literarische Essays.160 Seiten, Klappenbroschur, Fadenheftung,
mit einigen farbigen Bildern, Format: 21 x 13,5 cm, Preis: 12 Euro,
21,90 SFr, ISBN 978-3-88769-360-2, März 2007
In ihren Essays denkt Tawada darüber nach,was die katholische
Kirche mit Rotkäppchen gemein hat, ob Kleist Erzählung "Die
Marquise von Null" heißen könnte und wie im Alphabet die
Wüste bewahrt wird. Hier werden Dinge an ihren Namen und
Definitionen gemessen, wird Sprache so lange wörtlich genommen,
bis sie fremd wird. Wörter haben einen Magnetismus zu anderen
Wörtern, sie assoziieren sich gegenseitig herbei, man kann sich
kaum wehren ... ihe Texte schaffen eine vibrierende Athmoshäre,
eine Süffigkeit der Stimmungen... (Badische Zeitung,
18.5.07)
Worte in diesen Texen sind Klänge und Bilder, sie bewegen sich
zwischen den Welten, zwischen Ost und West, zwischen Pflanzen und
menschlichen Eigenschaften, zwischen Europa und dem Nahen und dem
Fernen Osten. Sie zeigen Differenzen zwischen den Kulturen, aber
ebenso überraschende Verwandtschaften. Mit ihren Augen lassen
sich die Dinge anders ansehen. In diesem Band wirft sie auch einen
überraschenden Blick auf die deutsche Literatur, das
Heidenröslein kommt vor, Else Lasker-Schülers blaues
Klavier, Celans Niemandsrose u.v.a.
Aus dem Inhalt: Slavia in Berlin - Sprachpolizei und Spielpolyglotte
- An der Spree - Ma und Mu - Die Krone aus Gras. Zu Paul Celans
Die Niemandsrose" - Metamorphosen des Heidenrösleins - Das
blaue Klavier - Metamorphosen der Personennamen - Eine Sauna in
Fernosteuropa - Wohnen in Japan u.a.
Sprachpolizei und Spielpolyglotte" ist nach Talisman" (5.
Auflage 2004) und Überseezungen" (2. Auflage 2006) Yoko
Tawadas drittes Buch mit literarischen Essays. Jedes für sich
und alle drei zusammen sind ein Kaleidoskop sinnlich erfahrbarer
Sprachschichten. Es gibt auch diese drei Bücher zusammen als
Paket:
Paket Tawada Literarische Essays: Talisman - Überseezungen -
Sprachpolizei und Spielpolyglotte.
ISBN 978-3-88769-361-9, Euro 29,90, SFr 52,-
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Weitere
Pressestimmen zum Buch
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als pdf
Talisman
6. Auflage Herbst 2008, 148 Seiten, frz. Br.,
Eur 10,50
"Das Interessante liegt im Zwischen", sagte Yoko Tawada in einem
Interview. Zwischen den Worten, zwischen den Menschen, zwischen den
Kulturen.
Kleine detailgenaue Beobachtungen aus dem europäischem Alltag -
mit "japanischem Blick". Es geht um Bleistifte,
Bürogegenstände, um die Bedeutung von "drei mal auf Holz
klopfen", um Ohrringe und Aufkleber als Talisman und Abwehrzauber, um
eine Reise zu einer "typisch deutschen Puppe", um Telefonzellen,
Seelen, das Übersetzen und vieles mehr... "Wie eine
Ethnologin betritt sie ein fremdes Land" (FAZ) und sieht alles
mit absichtlich naiven Augen, als hätte sie noch nie etwas von
diesem Land und seinen Gebräuchen gehört.
Inhalt:
Von der Muttersprache zur Sprachmutter - Erzähler
ohne Seelen - Ein deutsches Rätsel - Das Fremde
aus der Dose - "Eigentlich darf man es niemandem sagen, aber
Europa gibt es nicht" - Talisman - Lektüre in
einer S-Bahn - Die Mineralogie der Liebe - Notizen auf
den Lofoten - Im Bauch des Bergs - Sieben Geschichten
der sieben Mütter - Sonntag - Der Tag der Ruhe, der Tag
der Kühe - Der Klang der Geister - Das Tor des
Übersetzers oder Celan liest Japanisch - Über das
Holz
Buch im Buch: Das
Wörterbuchdorf. Japanisch-Deutsch, aus dem Japanischen von Peter
Pörtner
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Pressestimmen:
"
einfache Sätze, die zunächst staunend über
scheinbar Selbstverständliches sprechen. Und wir folgen dem
harmlos wie einem vergnügten Kind, das auf dem Eis Kurven
fährt, um uns dann beiläufig zu zeigen, daß die
Spuren der Schlittschuhkufen das Wasserzeichen eines imaginären
Textes sind
Für manche Leser könnte Talisman
ein Lieblingsbuch werden" (Angelika Overath, Neue Zürcher
Zeitung)
"
reflektiert eine Gegenwelt. Da geht es um
Eigentümlichkeiten der Sprache, die von einer eigenartigen
Beziehung zur Sache erzählen, um das deutsche Rätsel, das
Rothenburg ob der Tauber heißt
Am Ende hört
man plötzlich wieder auf den Klang bestimmter Wörter, sieht
das, was man schon lange nicht mehr ansah, mit neuen
Augen
" (Die Welt)
"Abgründige Mehrdeutigkeit
beständig
geschärfte Wahrnehmung" (Basler Zeitung)
Wim
Wenders zu Talisman
ÜBERSEEZUNGEN.
Literarische Essays, frz. Broschur, mit Abbildungen, Eur 12,90,
ISBN 3-88769-186-5
Es geht um die
Vermischungen und Verwirrungen der Sprachen, um quer über die
Welt geworfene Blicke und Laute, um die Kommunikation in den
verschiedensten Sprachen, zwischen den Kulturen", mit
Maschinen. Missverständnisse und Fehler ermöglichen neue
Bedeutungen... Der Autorin gelingt es mit ihrer pointierten
Wahrnehmung, dass wir Leser nach der Lektüre die Welt um uns
herum anders betrachten können....
Aus dem Inhalt: Apfel, Nase - Gespenster-E-mail - Ohrenzeugin - Die
Zweischalige - Musik der Buchstaben - Zungentanz - Bioscoop
.Mit der deutschen Sprache vermag sie zu jonglieren, als sei es
ihre Muttersprache. Merkwürdigkeiten spürt sie auf,
pflückt Bedeutungen auseinander, seziert und kommentiert mit
Hintersinn und Witz, dass es für die Zuhörer eine Freude
ist [...] Yoko Tawada liebt es, mit Worten und Situationen zu
spielen und sie beherrscht das Spiel zwischen sprachforscherischer
Seriosität und Spaß." (Kieler Nachrichten..
"...Am Ende hört man plötzlich wieder auf den Klang
bestimmter Wörter, sieht das, was man schon lange nicht mehr
ansah, mit neuen Augen..."(Die Welt)
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Weitere
Pressestimmen zu
Überseezungen
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Verwandlungen.
Tübinger Poetik Vorlesung
1998, in der 2. Auflage, Br., Eur 5,50
1. Stimme eines Vogels oder Das Problem der Fremdheit
2. Schrift einer Schildkröte oder Das Problem der
Übersetzung
3. Gesicht eines Fisches oder Das Problem der Verwandlung
"Zu ihren Vorlesungen waren mehr als 500 Zuhörer gekommen ...
sie hielt eine poetische Rede voll Anschaulichkeit und
Gleichnishaftigkeit" (Schwäbisches Tagblatt)
" Diskrete postmoderne Schamanin der dichterischen Rede und
hellhörige Philologin (im Sinne der Romantik)." (Jürgen
Wertheimer)
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Romane, Prosa, Lyrik
Das
nackte Auge, Erzählung, 192 S., frz. Br., 12,- , ISBN
3-88769-324-8, März 2004.
Ein Mädchen aus Vietnam kommt, ohne es zu wollen, von Ost-
nach Westdeutschland, sie spricht die Sprache nicht, versucht zu
fliehen, fährt - im Traum? - in die falsche Richtung und landet
in Paris. Dort flüchtet sie ins Kino ... Sie lebt dort viele
Jahre - ohne Visum, bei verschiedenen Frauen und Männern und vor
allem im Cinéma, in einem Dialog mit einer Schauspielerin ...
während die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland fällt,
die Grenzen zwischen den EG-Ländern verschwinden und ihr eigenes
Leben sich immer enger mit den Filmhandlungen verknüpft.
Die Beziehung von Bildern und Sprache ist ein wesentliches Thema
dieser Erzählung, aber auch das Verhältnis verschiedener
politischer Systeme, die Möglichkeit oder Unmöglichkeit
körperlicher Beziehungen..
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Opium
für Ovid
Ein Kopfkissenbuch von 22 Frauen
224 Seiten, frz.Br.,Eur 12,90. 2000, in der 2. Auflage 2001,
ISBN 3-88769-156-3
Yoko Tawada erzählt in ihrem neuen Buch von einer
vielschichtigen Erotik, die nichts mit Beziehungen zu tun
hat. Metamorphosen des Körpers als rauschhaftes
Erlebnis
Verwandlungen nicht als Verlust
&endash; an Schönheit, an Jugend &endash; erzählt, sondern
als erotische Erfahrung &endash; die verwobene traumhafte Geschichte
von 22 Frauen, die sich mitunter begegnen
Die Gespenster des gegenwärtigen Alltags in
Großstädten, zwischen Finanzamt, anschließend
Tesa kaufen, schamanistische Märchen und die aktuelle
Tagespolitik bilden die Welt, in der diese Frauen sich entpuppen und
verwandeln. Der Text handelt weniger von den bekannten und immer
wieder erzählten Bereichen Liebe, Familie, Karriere etc, sondern
von Empfindungen und Ereignissen in namenlosen Lebensbereichen.
Kapitel: Leda, Galanthis, Daphne, Latona, Scylla Salmacis, Coronis,
Clymene, Io, Thetis, Limnaea, Niobe, Iphis, Semele, Ceres, Pomona,
Echo, Thisbe, Iuno, Ariadne, Ocyroë und Diana
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Nur
da wo du bist da ist nichts
Prosaerzählung & Gedichte, japanisch und deutsch, mit
einer Schablone, um Gedichte zu variieren und zum farbigen
Zwischenblättern, 1987, in der 4. Auflage,Eur 12,90
Die Autorin bewegt sich in einer poetischen Zwischenwelt, die
zugleich ganz real und alltäglich ist. Ihr Prosatext,
Bilderrätsel ohne Bilder, handelt von einer
Bücherliebhaberin, die ein Puppentheater und eine
Bücherausstellung besucht. Während sie über die
Ausstellung - mit transparenten Bilderbüchern, duftenden
Büchern und anderen Lustobjekten für Bücherfans -
schlendert, verwickelt sie sich zwischen Erinnerungen und
Träumen in seltsame, auch erotische Begegnungen mit Puppen, mit
K, mit Marianne und mit Eva.
"Sozusagen im Kopfstand, nimmt sie mindestens 120 Dinge gleichzeitig wahr. Yoko Tawadas Texte entfalten ihre Magie nicht nur als brillantes Feuerwerk poetischer Einfälle. Mit überraschenden Fügungen, überscharfer Beobachtung entsprungen, stellen sie die groteske Realität bloß" (Die Welt)
"Yoko Tawadas Gedichte
und ihre Prosa folgen den Bildern im Kopf, zerlegen sie behutsam oder
beschleunigen sie bis zur Euphorie, zum Schwindel, zum orgiastischen
Taumel." (SZENE Hamburg)
Bestellung
Aber
die Mandarinen müssen heute abend noch geraubt werden
Poetische Prosa, Traumtexte. Gedichte. 1997, 112 Seiten, frz.
Broschur, Eur 10,50
Verwandlungen spielen eine große Rolle in Yoko Tawadas
lyrischen Texten, unheimliche, seltsame, verzaubernde Verwandlungen,
in denen wir uns staunend verlieren. Eine Berührung ergibt ein
Bild und dieses wieder ein anderes &endash; einer geheimnisvollen und
dennoch unwiderstehlichen Logik folgend. Körper, Städte,
technische Gegenstände, Pflanzen werden gleichermaßen
lebendig in ihren Texten
Aus dem Inhalt:
Der Brunnen ohne Vater - Umzug - O Adana o Istanbul - Dialektüre
- Kriminologie - Spiegelbild - Der Hafenpilz - Die Rosinenaugen - Ein
Füllfederhalter ohne Herstellungsdatum - Die Orangerie - Hong
Kong 1996 - Klug - Das Restaurant mit dem Vogelnamen - Ich wollte
keine Brücke schlagen - Ges-ICH-ter -
Feiern können wir auch morgen
Aber die Mandarinen
Müssen noch heute abend
Geraubt werden
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Das
Bad
Roman, 1989, in der 3. Auflage, Eur 10,50
Eine Frau sitzt vor dem Spiegel und vergleicht ihr Bild mit einem
Portraitphoto, eventuelle Differenzen werden durch Schminke
korrigiert. Sie entdeckt Schuppen auf ihrer Haut, steigt ins Bad,
gelangt als Schuppenfrau durch verschiedene traumartige und
alltägliche Sequenzen - als Dolmetscherin, als Fotomodell. Dabei
verliert sie ihre Zunge und wird durchsichtig. Diese Suche nach der
Identität des Weiblichen wird durch die Austattung des Buches
vervollkommnet: auf jeder Seite zeigt sich schemenhaft ein weibliche
Akt hinter der Schrift.
Pressestimmen:
"Das Bad ist eine ausgereifte spannende Erzählung, die auch den psychischen Schlauch des Lesers entmantelt. Ein gigantisches kleines Ding." (TAZ)
"Ein zauberhaftes Metamorphosenwerk zum Thema Weiblichkeit Das Buch ist wie schon ihr Erstling äußerst liebevoll ausgestattet, wie aus dem Dampf eines türkischen Bades tauchen hinter den Buchstaben die Umrisse badender Frauen auf" (Stuttgarter Zeitung)
"Eine Körperstudie mit Horrortouch, zehn surreale Tagträume, die durch frühzeitiges Ausblenden verrückte Hörspiele im Kopf auslösen " (ran)
"Eine Mädchenfrau. Abenteuer um eine Zunge. Eine flirrige Delikatesse" (Süddeutsche)
"Entwirft - ausgehend von
der allmorgendlichen Verunsicherung durch ein verändertes
Gesicht im Spiegel - die schwierige Beziehung einer Tochter zu ihrer
Mutter
" (FAZ)
Bestellung
Wo
Europa anfängt
Prosa & Lyrik, Lyrik , 1991, in der 3. Auflage, zweisprachig,
mit Transparent-Bildern,Eur 10,50
"Reisen hieß für meine Großmutter, fremdes Wasser zu
trinken. Andere Orte, anderes Wasser
"
"Das Debüt der Autorin in deutscher Sprache, ein
glänzender Auftritt" (Basler Zeitung) ist eine Sammlung von
Lyrik- und Prosatexten, die sich um das Thema des Reisens ranken, von
Ost nach West, von Japan über Sibirien nach Moskau, und von
West, Deutschland, nach Ost, Deutschland
Als Pendlerin
zwischen diesen beiden Polen ist für die Autorin das
Unterwegssein entscheidender als die Ankunft. Es geht um Distanz und
Nähe in der Sprache und zwischen Menschen überhaupt, so
daß die Reise oft durch traumhaftes Gelände
führt.
"Eine Transitreise, die aus der magisch-animistischen Vorzeit in die Zukunft geführt hat, aus der Heimat in die Fremde, aus der Kindheit in das erwachsene Leben, aus dem ererbten politischen Traum in die Realität. Unterwegs ist ein altes Ich regelrecht zerbrochen. Aber das ist in der Welt Yoko Tawadas ein Augenblick des Lebens." (Sibylle Cramer in der Süddeutschen)
"
ihre
Kunst, Bedeutungsgewichte leicht unterzubringen, im feinen Zwielicht
von kahler Alltagsrede, Liebeslied und
Märchenton
" (Basler Zeitung)
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Ein
Gast
Roman, 1993, in der 3.Auiflage, mit Bildern,Eur 10,50
Die Protagonistin des Romans, eine Japanerin, die für japanische
Zeitschriften schreibt, kauft sich ein Buch, das sich als Kassette
entpuppt. Darus entwickelt sich ein psychischer Abenteuerroman um
eine Stimme
Der Nachbar, ein Psychologe, ein Student,
Freundinnen der Hauptperson tauchen auf, verwickeln sich in diese
aufregende Geschichte
"Yoko Tawada ist mit ihrer ebenso abgründigen wie
leichtfüssigen, fein verästelt aufgebauten, symbolisch aber
nie überladenen kleinen Erzählung ein literarisch
faszinierender Schritt auf den Kontinent neuer Wahrnehmungs-,
Fühl- und Denkweisen gelungen." (WoZ)
Leseprobe
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Tintenfisch
auf Reisen
3 Geschichten,1994, in der 3. Auflage, gebunden, mit einigen
Illustrationen, Eur 15,50.
Berichte aus der unheimlichen Welt der Begegnung der Geschlechter,
mit der Natur, und zwischen den Kulturen. Die Geschichten spielen in
Städten. Yoko Tawada liebt Städte.
"Der Nachtzug hielt um 9 Uhr 17 am Hauptbahnhof, vielleicht stand der Wagen schief, vielleicht war der Bahnsteig abschüssig, ich stolperte beim Aussteigen, stürzte und fiel dabei auf meine Reisetasche "
"Fersenlos:" Eine Frau reist in eine große Stadt, weil sie dort heiratet. Sie lebt in einem Haus und findet ihren Mann nicht, nur Spuren eines fremden Wesens Sie stolpert von Beginn an über unheimliche Kleinigkeiten, wundert sich, daß die Straßen so leer sind, und es nicht nach Essen riecht, obwohl es Speisekarten gibt
"Hundebräutigam": Eine aufregende Liebesgeschichte zwischen einer Lehrerin und einem Tiermenschen, für die Yoko Tawada den angesehensten japanischen Literaturpreis Akutagawa-Sho erhielt.
"Der Faltenmann vom Sumidafluß": In diesen Stadtteil geht man nicht, heißt es. Dennoch kann sich die Frau nicht zurückhalten, die Brücke zu überqueren. Enge Gassen, der Stadtteil ein Gesicht voller Falten, die Frau verirrt sich, Männer stehen an den Straßen
" die spannenden Erzählungen spielen in Japan und in Deutschland, in zwei Ländern, die 'Zwischenreiche' sind, in denen es nichts 'Normales' gibt, in denen alles rätselhaft, anders ist" (Die Zeit)
" Tawadas Geschichten sind auch imaginäre Reisen in eine andere erotische Welt Anleitung für das Eintauchen in den Sprachstrom, in dem das Unerwartete Bedeutung gewinnt und Bedeutung sich verflüssigt, bietet das schön aufgemachte Buch bereits optisch: Der Text gleitet die Seiten hoch und runter, reist man lesend als Tintenfisch, kommt einem das Erzählte ganz natürlich vor " (taz)
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Theaterstücke, Hörspiele, Hörbuch etc.:
Yoko
Tawada & Aki Takase, CD/Hörbuch diagonal, ca Eur
15,- . Das booklet enthält
unveröffentlichte Texte von yoko Tawada...
Ein unvergleichliches Duo: Tawadas poetische
Grenzüberschreitungen und pointierte Beobachtungen mit dem
japanischen" Blick auf die europäische Kultur - die
intensive Musik Takases, die Empfindsamkeit und
Entschlossenheit vereint". Ein Flügel, Worte und Laute und viele
andere kuriose Gegenstände werden zum Klingen gebracht: Bewegung
und Ineinanderfließen, beim Lesen, mit der Musik, einzeln und
zusammen... Das Publikum lacht und hält gleichzeitig den Atem an
vor Intensität: Man hört plötzlich wieder auf
den Klang bestimmter Wörter, sieht das, was man schon lange
nicht mehr ansah, mit neuen Augen" (Die Welt) "Eine sensible Reise
durch die Phantasie. Sie beginnt bei der Aneignung und Kreation der
Wirklichkeit... Neugeborene tragen in ihren Lauten alle
Töne dieser Welt', erzählt Tawada, Sprechen lernen
heißt, die meisten dieser Laute zu verdrängen.'
(Märk.Oderzeitung) Keine Spur von der nebulös
verwehten Melancholie, die dem Format Jazz und Lyrik" allzu oft
anhaftet ... Aki Takase ist eine der kraftvollsten und
farbenreichsten Klavierstimmen der internationalen Jazzszene ...
Texte und Musik haken sich ineinander wie ein
Reißverschluß. Die kindliche und so überraschend
Erkenntnis stiftende Wortspiellust Tawadas bekommt im antreibenden
Klavierstakkato eine trotzige Beharrlichkeit, und für Tawadas
freien Flug der Fantasie hält Aki Takase impressionistische
Impromtus bereit, die von der Schönheit des
In-sich-Verschlossenseins singen..." (Berliner Morgenpost)
Hörprobe:
Neun Fragmente
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Was ändert der
Regen an unserem Leben?
Ein Libretto. 80 S., Format 15 x 20 xm, 7,90, ISBN
3-88769-347-7
Das eigenständige Buch zur Stadtoper Graz in 7 Akten" von
Peter Ablinger. Eine zauberhaft verwobene Dialog-Erzählung,
Poesie in aufregenden Gedankensplittern. Die Uraufführung fand
im Rahmen des Steirischen Herbstes 2005 statt.
Bestellung
Wie
der Wind im Ei
Theaterstück 1997, mit vielen Abbildungen, Eur 6,90, nur noch
wenige Ex. vorhanden. Die Originalauflagen der Theaterstücke
werden nicht nachaufgelegt. Irgendwann erscheinen die
Theaterstücke gesammelt.
Eine Frau, die neun Monate schreibt, um später ihr Manuskript
verbrennen zu können, ein Mädchen, das kommt und geht wie
der Wind, eine putzwütige Schwägerin und ein Dichter, der
lieber liest als schreibt
Diese Wesen sind
zusammengeworfen in einem seltsamen Haus. Um das Haus herum bewegen
sich die Äste der Bäume wie menschliche Hände. Das
Mädchen spricht nur einzelne Sätze nach, ißt
unentwegt Eierfrüchte und beißt. Und es schreibt, was die
Frau schreibt, aber viel schöner. Die anderen unterhalten sich
schwebend, wie im Traum. Über Alltägliches, über den
Mann der Frau, der auf einer Insel lebt, über das Schreiben. So
plötzlich, wie wir in dieses Haus hineingeworfen werden, so
plötzlich werden wir wieder hinauskatapultiert, nur die Frau
bleibt zurück.
Dazwischen brechen andere Welten kurz in das Haus ein, verschwinden
wieder, die Welt der Nachrichten, die Welt der Natur, und der Wind
singt, ein Chor.
Existentielle weibliche Abgründe, Ängste, Gegenwelten,
über die wir endlos nachdenken können, über die wir
überraschend lachen.
Bestellung
Die
Kranichmaske, die bei Nacht strahlt
Theaterstück, Neufassung 1995,,Eur 6,90, nur noch wenige
Ex. vorhanden. Die Originalauflagen der Theaterstücke werden
nicht nachaufgelegt. Irgendwann erscheinen die Theaterstücke
gesammelt.
Um eine Tote versammeln sich Verwandte und Bekannte. Bizarre
Phantasmen, Wünsche, Projektionen, unerfüllte Hoffnungen
und geheime Rachsüchte kommen zum Vorschein. Alles zerfällt
und verwandelt sich, eine Tauchfahrt in die Unterwelt.
"Bildreiches Sprechen voller Symbole wechselt darin mit stumpfen
Alltagsfloskeln. Ein verrätseltes Drama, geheimnisvoll und
fremdartig. Über Eros und Sprache und das Leben zwischen zwei
Kulturen
eine faszinierende Alternative zu dem mehr und
mehr in Selbstbefriedigung versinkenden deutschsprachigen
Bühnenalltag
" (Die Welt)
"Grandioses poetisch vielfältiges Stück &endash; und
komisch" (taz)
Till
- Orpheus oder Izanagi
144 S., mit Illustrationen, Eur 10,50. Nur noch wenige Ex.
vorhanden. Die Originalauflagen der Theaterstücke werden nicht
nachaufgelegt. Irgendwann erscheinen die Theaterstücke
gesammelt
Szenische Dichtung um
Mythen & Märchen zwischen Europa & Asien.
Orpheus oder Izanagi: Ein wunderbares Vexierspiel zwischen
Inake und Ogi, zwischen dem Weiblichen und dem Männlichen, eine
poetische und zugleich aktuelle Wiederaufnahme der Geschichte des
Sängers Orpheus, der seine Frau dem Reich der Toten
entreißen möchte ...Das erfrischendste, das, bei dem
das Publikum am meisten lachte, war Yoko Tawadas Orpheus und
Izanagi" (FR, über die Hörspieltage Berlin).
In dem Theaterstück TILL treten drei japanische Touristen in die
mittelalterliche Welt des Till Eulenspiegel ein ... Die japanischen
Touristen verstehen kein Deutsch, und geraten in groteske
Situationen....
Bestellung
Spielzeug
und Sprachmagie in der europäischen Literatur
240 S.,Eur 15,50
Spielzeug hat in der Literaturwissenschaft kaum eine Rolle
gespielt. Ein beachtetes literarisches Sujet sind allenfalls Puppen.
In der Promotionsarbeit von Yoko Tawada geht es um die Magie von
Texten ... und hier bekommen Spielzeuge eine ganz andere Bedeutung
als die pädagogischen zwecke, die ihnen in unserer Kultur
zugeschrieben werde
Bestellung
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