Claudia Wessel

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Claudia Wessel studierte Amerikanistik und Medienwissenschaften in Gießen, Marburg und den USA. Sie ist Redakteurin der Süddeutschen Zeitung und Autorin von Romanen und Erzählungen, 3 Kinder.

Neu Herbst 2015:


Die Bombe
256 S., Klappenbroschur mit Fadenheftung, 9,90, ISBN 978-3-88769-838-6, auch als E-Book über Ihre Buchhandlung oder amazon.
Die Feilitzschstraße muss evakuiert werden. Doch fünf Bewohner eines Hauses haben Besseres zu tun …

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Auf einer Baustelle in München-Schwabing wird eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Sie muss entschärft werden. Die Bewohner der angrenzenden Häuser werden aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Doch einige bleiben im Haus. Sie müssen „nur kurz“ noch etwas fertigmachen. Ihren Süchten folgen. Während die komplizierten Vorbereitungen zur Entschärfung der Bombe getroffen werden, während sich herausstellt, dass sie vielleicht nicht entschärft werden kann, sondern gesprengt werden muss, entwickeln sich die Geschichten der Bewohner dieses Hauses, die auf unheilvolle Art miteinander verwoben sind. Es zeigt sich: Jeder trägt seine persönliche „Bombe“ in sich.
Berny, der gerne trinkt, hat seinen Freund und Liebhaber betrogen.
Liesi, sie ist fünfzehn, ist mit ihrem Smartphone alleine in der Wohnung und muss noch viele Nachrichten verschicken. Anton, ein älterer Mieter, ist süchtig nach Süßem und hat heimlich ein Auge auf Liesi geworfen. Und Carlo, der beliebte Arzt, ist gerade beim Sex mit einer seiner vielen Eroberungen; auch er hat sein düsteres Geheimnis.
Die 250-Kilo-US Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Feilitzschstraße in München hat es wirklich gegeben – am 27. August 2012. Das Haus, die Figuren in diesem Haus, sie sind erfunden.

Eine erste Leserstimme: "Claudia Wessel hat eine tolle Gabe, psychoanalytisch die Abgründe der Menschen zu beleuchten. Und eine bildreiche Sprache, die das Lesen zum Erlebnis werden lässt!" (Dietmar Holzapfel, Deutsche Eiche)

Hier ein Blick auf die Vorschauseite



Zweite um einige Geschichten erweiterte Auflage der Wiesn-Liebe.

Claudia Wessel (Hg.), Wiesn-Liebe
256 Seiten, Fadenheftung, Klappenbroschur, viele teils farbige Bilder, ISBN 978-3-88769-750-1, 9,90

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Renommierte Münchner Autoren und bekannte Wiesn-Schausteller haben für dieses Buch Liebesgeschichten rund um das Oktoberfest geschrieben.
Sehnsucht ist es, die alljährlich Millionen Menschen auf das größte Volksfest der Welt treibt: das Münchner Oktoberfest, von den „Einheimischen" liebevoll „Wiesn" genannt, in Anlehnung an die Theresienwiese, auf der es stattfindet. Sie sind auf der Suche. Nach Höhepunkten auf dem Riesenrad, nach Hitze im Bierzelt, warmer Haut im Gedränge. Nach dem Blitzen der Lichter, dem Rausch von Geschwindigkeit und Bier - und nach Liebe. Wie die Liebe auf dem Oktoberfest anfangen, enden, ausbleiben, weitergehen kann, davon erzählen die Geschichten.
Autorinnen und Autoren u.a.: Asta Scheib, Christine Grän, Brigitte Rambeck, Fabienne Pakleppa, Dietmar Holzapfel von der Deurschen Eiche, Moses Wolff und der bekannte Poetry-Slammer Jaromir Konecny, Wiesn-Originale wie Manfred Schauer vom Schichtl, Sepp Krätz vom Andehser am Dom und auf den Wiesn dem Hippodrom-Zelt oder Werner Simmerl, lange Zeit berühmt-berüchtigter Rekommandeur im Teufelsrad.




Bilder & Leseprobe als PDF


Und der Film zum Buch: FEST-Wiesn von Moses Wolff

Buch mit DVD Fest-Wiesn: 14,90 Euro
Buch: 9,90 Euro
DVD: Fest-Wiesn: 10,-


Zu dritt.
Erzählungen, 256 Seiten, französisch Broschur, Format:19 x 11 cm, Preis: 7,90. ISBN 978-3-88769-703-7

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Jede der acht Erzählungen aus dem großstädtischen Milieu moderner Singles und Paare liest sich wie ein erotischer Krimi. Es geht in den Dreiecksgeschichten um die Fallen der Liebe und um die dunklen Seiten der angeblich zur Sachlichkeit befreiten Sexualität, deren Sprengkraft sich doch nicht verkrümelt zu haben scheint in das marktkompatible „anything goes "... sondern immer wieder überraschend und erregend hervorbricht. Titel: Scham - Heilig Abend -Das Handy - Amour fou -Tango -Zu dritt -Mord -Die große Liebe
"Beginnt man die Lektüre, lässt einen die erotische Spannung nicht mehr los. Wie fühlt es sich wohl an, wenn man in einem Nachtclub zum Orgasmus kommt, während dies durch das Gesöhne alle Besucher erfahren..."(Super Solo, Schweizer Magazin über die Liebe)

Pressestimmen:
„Denkbar weit entfernt sind Wessels Texte, ihre Charaktere und deren Gedanken, Gespräche und Taten auch von perlend-frivolem Amusement etwa irgendeines „Sex and the City"-Aufgusses, angepasst an die Münchner Verhältnisse (oder jene anderer deutscher Metropolen): Kaum geht es hier um spätmodernes Beziehungsmanagement oder bloßes Bäumchen-Wechsel-Dich zwischen Redaktionsfluren und Agentur-Etagen, entschieden größer scheint ihr Interesse am Banalen der Katastrophe, am Scheitern des Zwischenmenschlichen. […] „Deftig", „saftig" nennt vermutlich der anständige Literaturbetrieb die Sprache Wessels […] Voyeure indes werden kaum finden, was sie suchen mögen: Wenn hier die Rede ist von gespreizten Frauenbeinen und anregend mit Riemchensandalen beschuhten Fußgelenken, dann als bloße verschwiemelte Vorstellung männlicher Protagonisten. Entsprechend verfassten männlichen Lesern indes dürfte bei meistens weiblicher Erzählperspektive so manche Passage wohl vor allem vor Augen rufen, was ihm alles verborgen bleiben muss an als mysteriösund bedrohlich Ausgeblendetem, wie wenig die verklärende Betrachtung ihm tatsächlich offenbart vom Objekt der Begierde." (taz, 12. Sept. 2005)

„…SZ-Autorin Claudia Wessel liest aus ihrem neuen Buch derart erotische Geschichten, dass die Veranstalter einige Szenen entschärfen mussten." (Süddeutsche Zeitung)

„Dramatische Konstellationen, bei deren Schilderung aber auch ein (schadenfrohes) Augenzwinkern nicht fehlt." (Süddeutsche Zeitung)

„Die Stories und Charaktere sind lebensnah, die Sexualität wird oft drastisch thematisiert, wird aber dennoch nicht aufdringlich, wie in vielen Büchern, mit ähnlicher Intention, sondern ist notwendiger Teil der Handlung. [...]

"Die Spanne der erotischen Situationen, in deren Mittelpunkt meist Frauen stehen, die - wie in der klassischen Short Story üblich - ein einschneidendes Erlebnis haben, reicht dabei von SM-Szenarios über Dreierkonstellationen bis zum lustvollen Exhibitionismus. Die Stories und Charaktere sind lebensnah, die Sexualität wird oft drastisch thematisiert, ist aber dennoch nicht aufdringlich, wie in vielen Büchern mit ähnlicher Intention, sondern not-wendiger Teil der Handlung ... Die Spanne der erotischen Situationen, in deren Mittelpunkt meist Frauen stehen, die ein einschneidendes Erlebnis haben, reicht dabei von SM-Szenarios über Dreierkonstellationen bis zum lustvollen Exhibitionismus. Für prüde Leute vielleicht ungeeignet, ansonsten äußerst empfehlenswert." (lesezeichen.de, zu „Zu dritt")


Leseprobe 1
Leseprobe 2



Affäre
Roman
. 224 S., frz. Broschur, Fadenheftung, 7,90, ISBN 978-3-88769-713-6

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Eine Fau hat eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Es geht zunächst nur um Sex. sie treffen sich in den Hotels ihrer Stadt, in noblen und in Absteigen. Wenn die Frau durch die Stadt geht, werdn es zunehmend mehr Fassaden, hinter denen etwas von ihr geblieben ist. Dunkle Kindheitserinnerungen spielen in diese Affäre hinein, und eines Tages verliebt sie sich... Wie in ihrem ersten Buch „Zu dritt" beschreibt Wessel teilweise drastisch-direkt, dabei stets ehrlich und realistisch die abgründige Sexualität und die sie begleitende Gefühlswelt ihrer Helden, fern romantisierender Vorstellungen von Liebe. Auch in Zeiten des makrkompatiblen "anything goes" hat Sex nichts von seiner Sprengkraft verloren.
In einem klaren, häufig lapidaren Stil, durchsetzt mit anschaulichen Schilderungen von Tagträumen und Fantasien, gelingt ihr eine außergewöhnlich lebendige Darstellung, die einen Blick unter die Oberfläche gewährt. So, wie die Sehnsüchte der Hauptfiguren deren Alltag durchbrechen, unterläuft Wessel die Erwartungen des Lesers, und auf einmal ist nichts mehr vorhersehbar...



Mein fremder Körper
Erzählungen. 224 Seiten, Klappenbroschur, Fadenheftung, Preis: 9,90, ISBN 978 3-88769-356-5


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„Bin ich schön? Bin ich anziehend?", diese Fragen treiben die Protagonistinnen und Protagonisten in den mal humorvollen, mal rührenden, mal erotischen und manchmal tragischen Er-zählungen Claudia Wessels. Der eigene Köper als Projektionsfläche der Selbst- und Fremd-wahrnehmung. Des Wahrgenommen-, Gesehenwerdens. Anerkennung und Macht werden an der Attraktivität des Körpers gemessen, was zählt die „Seele" dahinter? Ist ihr Kampf ums kleine Glück zum Scheitern am (eingebildeten) Makel des eigenen Körpers verurteilt?
Katja ist im Rausch. Sie hat geerbt und mit ihrer davon finanzierten Schönheitsoperation be-ginnt für sie ein neues Leben. Bis zu dem Tag, an dem die Vergangenheit sie einholt. Ver-lagsleiter Christian gönnt sich nach langen Arbeitstagen hin und wieder einen alkoholseligen Zug um die Häuser. Eines Morgens gibt es ein böses Erwachen. Brunhilde hat endlich eine Verabredung. Doch dann spielt ihr Körper verrückt. Anton trifft im Evergreen auf die tanzfreudige Britta und hofft auf mehr. Eine Mutter muss mit anhören, was ihr Sohn und ihre Schwiegertochter über sie denken. eine Protagonisitn möchte einfach nur einen Orgasmus. Und Rosalie jobbt bei der Happy Contact Flirtline. Doch ihr Körper scheint sich gegen diese Arbeit zu wehren...

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AutorInnenverzeichnis

Corinna Waffender

 

Anette Wieners

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