Kim Young-ha

konkursbuch Verlag Claudia Gehrke
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Kim Young-ha,1968 in Gangwondo geboren, ist einer der bekanntesten Autoren Koreas. Er studierte in Seoul Betriebswirtschaft. Für „Schwarze Blume" bekam er mit dem Dong-in-Preis den bedeutendsten Literaturpreis Koreas.
Alle seine Romane setzen den Akzent auf den Nervenkitzel realen Lebens.
So beruht auch der Roman „Schwarze Blume" auf der wahren Geschichte der ersten Generation koreanischer Auswanderer nach Mexiko.
Seine 10 Kurzthriller  "Ein seltsamer Verein" erzählen von der heutigen jungen Generation in Südkorea. Und auch in "Der Sterbehelfer", dem brisanten aufsehenerregenden Roman, mit dem er die literarische Bühne betrat, geht es um die Empfindung einer Leere des Lebens und der Suche nach dem, was sich zwischen Wahrheit und Schein, Kunst und Realität findet.

Kim Young-Ha-Paket Zwei Romane, ein Erzählband, 24,90, ISBN 978-3-88769-790-7




Der Sterbehelfer, Roman, us dem Koreanischen von Hoo Naam Seelmann und Rudolf Bussmann, 176 Seiten, einige Bilder, frz. Broschur, Fadenheftung, Euro 9,99, ISBN 978-3-88769-789-1
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Seyon, eine junge Frau aus Seoul, ist schön, verwöhnt und gelangweilt; sie lässt sich treiben, wechselt von einem Liebhaber zum nächsten. Nicht einmal dem Sex kann sie mehr große Lust abgewinnen. Sie sucht ihr Glückin extremen Situationen. Der Erzähler, der uns Seyons Geschichte berichtet, hat zu ihr ein ganz besonderes Verhältnis, hat er sich doch darauf spezialisiert, lebensmüden Menschen den Selbstmord zu arrangieren. Danach werden sie zu Protagonisten seiner Geschichten. Seyons Geschichte setzt sich an die Stelle von Seyons wirklichem Leben.
Eines Tages begegnet dem Sterbehelfer in Mimi eine Frau, die ihn ganz besonders fasziniert.
Die Performancekünstlerin hält die Frage nach Schein und Sein ständig wach.Und seine Tätigkeit stellt dem Sterben als kreatürlichem Zu-Ende-Gehen den artifiziellen Akt des Sich-Tötens gegenüber. Die beiden beginnen ein verhängnisvolles Spiel zwischen Kunst und Realität.
Der Roman spielt den Gegensatz Kunst und Wirklichkeit auf verschiedenen Ebenen virtuos durch. Rasant, urban und aufwühlend.


Ein seltsamer Verein
Erzählungen, aus dem Koreanischen von Hoo Naam Seelmann und Rudolf Bussmann, 288 Seiten, farbige Vorsatzblätter mit Fotos von Kim Young-Ha, frz. Broschur, Fadenheftung, Euro 10,90, ISBN 978-3-88769-776-1

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 In seinen 10 Miniatur-Thrillern erzählt der Autor KimYoung-Ha mit Raffinesse von der jungen Generation Südkoreas. In nüchterner, spröder Sprache geht es um Dramen, die sich zwischen den Figuren und in ihrem Inneren abspielen. In einigen Geschichten spielt ein Mord eine Rolle, andere durchzieht die Ahnung eines Ereignisses, das die Welt der Protagonisten auf den Kopf stellen wird. Korea ist hin- und hergerissen zwischen modernem Rationalismus und traditionellen Werten. Der Widerspruch geht oft mitten durch die Figuren In Korea hat sich der Wandel zum elektronischen Zeitalter in rasender Geschwindigkeit vollzogen.
Die Suche nach dem, was sich jenseits von Schein und Wahn als Wahrheit erweisen könnte, durchzieht die Geschichten wie ein roter Faden. Oft vermögen die Protagonisten die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit nicht mehr auseinanderzuhalten und werden zu Gefangenen ihrer fixen Ideen. Ihre Fluchten gelingen nicht immer, sie geraten in einen Strudel aus Leidenschaft, Gewalt und Obsessionen.
Kim schafft es, in diesen kurzen Geschichten eine Atmosphäre zu erzeugen, wie sie sonst nur in Romanen zu finden ist – nach der Lektüre einer Geschichte hat man das Gefühl, einen Schmöker gelesen zu haben



Schwarze Blume
Historischer Roman, aus dem Koreanischen von Hanju Yang und Heiner Feldhoff, 448 S., einige Bilder, Fadenheftung, Klappenbrochur, 12.90, ISBN 978-3-88769-758-7

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Eine Reise ins Ungewisse. Menschen, die aufbrechen und nicht wiederkommen. Im Jahre 1905 - am Vorabend der Annexion Koreas durch Japan - brechen 1033 Koreaner mit einem Schiff nach Mexiko auf. Beruhend auf einer wahren und vergessenen Geschichte lässt KIM Young-ha Kriminelle, Soldaten, Bauern, Eunuchen, Schamanen, Priester und verarmte Adelige zu Helden werden. Unter anderen wird die Geschichte von Ijong, einem jugendlichen Hausierer, und Yon-su erzählt, deren dramatische Liebesgeschichte auf dem Schiff beginnt. Alle begeben sich auf eine ungewisse und abenteuerliche Reise zwischen Unterdrückung, Ausbeutung und dem Kampf um Freiheit. Auf dem Schiff herrschen Enge und Bedrängnis, Menschen, aus den unterschiedlichen Schichten, die sich im alten Kaiserreich Choson nie begegnet wären, sind nun zusammengepfercht, alle in der Hoffnung auf ein besseres Leben im fernen unbekannten Mexiko ... Es kommt zu schweren Konflikten. Ijong arbeitet als Hilfskraft in der Küche ... Yonsu, die in einer adligen Familie behütet aufgewachsen ist, fühlt sich den Blicken der Männer hilflos ausgeliefert. Dennoch entwickelt sie ein Gefühl von Freiheit. Das Schiff erreicht Mexiko, die Auswanderer werden als Lohnsklaven auf unterschiedliche Haziendas verteilt. Yonsu wird von ihrem Liebsten getrennt. Werden sie sich wieder begegnen? Bald werden alle Hoffnungen zunichtegemacht. Bis sie sich zu wehren beginnen ...

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Presseinfo

ausfürhliche Presseinfo des Koreaverbandes e.V.

 

 


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An Su-Kil

Cheon Woon-Young

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